Musik

Veröffentlicht am 20.03.2013 | von Lisa

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INTERGALACTIC LOVERS – Greetings And Salutation

Intergalactic Lovers - Greetings and Salutation CD-Kritik

When I was just a young child
My father said to me
He said: sleep around with dogs, dear
And you’ll for sure will catch their fleas
Well, your itchiness quite suits me
And your boldness makes me smile
I guess I’ll just stay a little longer
I guess I’ll just give you a try

(Intergalactic Lovers – Delay)

Eins der Länder, das in Sachen Popmusik zu wenig Aufmerksamkeit bekommt, ist sicherlich Belgien. Warum eigentlich, fragt man sich da, gibt es doch aus unserem Nachbarland mit dEUS oder Soulwax durchaus den ein oder anderen talentierten Vertreter des Landes mit der besten Schokolade.

Diese Tatsache zu ändern haben sich die Intergalactic Lovers auf die Fahnen geschrieben, denn in ihrem Heimatland haben sie mit ihrem Debütalbum ‚Greetings & Salutations‚ (das in Belgien bereits 2011 veröffentlicht wurde) schon alle wichtigen Preise und Chartsplatzierungen abgeräumt.

Sängerin Lara Chedraoui und ihre drei Bandkollegen liefern mit ‚Greetings & Salutations‘ ein solides Gitarrenpop-Album ab, das vor allem in den melancholischen, düsteren Momenten an Fahrt gewinnt. ‚Bruises‚ ist so ein Song, der im Ohr bleibt – die ungewöhnliche, kehlige Stimme Chedraouis und eine traurig-verzerrte, wehmütige Gitarre machen die besondere Stimmung des Liedes aus, die zeigt, dass die Intergalactic Lovers ein durchaus talentiertes Quartett sind. Einige Songs wie der Opener ‚Soul for Hire‚ oder ‚Delay‚ plätschern zwar an einigen Stellen ein wenig zu uninspiriert daher, es blitzt jedoch über das ganze Album verteilt durchaus das Talent und die Musikalität des Vierers durch.

Lara Chedraouis Stimme ist, so hat man das Gefühl, eine kleine Spur off, immer einen Hauch daneben, doch das macht das Ganze durchaus charmant und vor allem unverwechselbar. Anspieltipps sind neben ‚Bruises‘ z.B.  das gespenstisch-verzaubernde ‚Drive‚, das einen unweigerlich an wohlig-schauerliche Filme wie ‚Sleepy Hollow‚ denken lässt, sowie das dramatische ‚Queen of the Sighs‚.

Die Intergalactic Lovers sind jetzt vielleicht nicht die spektakulärste Neuentdeckung des Gitarrenpop – aber sie brauchen sich mit ihrem charmanten Debütalbum hinter ihren bekannten belgischen Kollegen auch keineswegs zu verstecken, soviel ist klar. Es lohnt sich sicherlich, das Quartett im Auge zu behalten!

3von59

Intergalactic Lovers – Greetings and Salutation
VÖ: 15.03.2013, Grand Hotel van Cleef
www.intergalacticlovers.com

httpvh://www.youtube.com/watch?v=sTbJiYmkjSs

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