Interviews

Veröffentlicht am 9.04.2014 | von Jana

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FINDUS – Interview

Findus haben vor Kurzem ihr rundum gelungenes Album ‚Vis A Vis‚ veröffentlicht und uns dazu, aber auch zu Kulturpolitik und Tourleben ausführlichst im E-Mail Interview Rede und Antwort gestanden, bevor es wieder los auf die Straße und die Clubs dieses Landes geht.

Fast ein bisschen schade, dass wir bei soviel ausgiebigen und detaillierten Antworten das Interview nicht bei einem Glas Bier in der Sonne führen konnten.

1.) Steckbrief:

Name: Findus
Bandmitglieder (Namen): Kristian Kühl (Gitarre), Stefan Kühl (Bass), Timo Meinen (Schlagzeug), Danny Steinmeyer (Gitarre), Lüam (Gesang)
Gründungsjahr: 2009
Standort: Hamburg
aktuelles Album: Vis A Vis

2.) Fragenkatalog:

– Moritz ist ja vor der Platte ausgestiegen, war es schwer einen Nachfolger zu finden? Hatte das dann auch Auswirkungen auf euren Sound?

Lüam: Als Moritz ausstieg, war das ein ziemlicher Schock, weil es für uns alle sehr überraschend war. Als wir es dann aber realisiert haben, sind wir auch ziemlich schnell über Danny gestolpert. Kristian hatte gerade Danny’s andere Band (Das Ende) aufgenommen und so kamen die beiden ins Gespräch. Zunächst war nur das Problem, dass Danny bis dato keine Gitarre spielen konnte. Also haben wir viel gemeinsam gespielt und er geübt. Und jetzt fühlt es sich so an, als wäre Danny immer dabei gewesen. Auswirkungen auf den Sound hatte es mit Sicherheit, nur ist es schwer diese an irgendwas fest zu machen.

Stefan: Als Moritz ausgestiegen ist, galt es erstmal einen eigenen Umgang mit dieser großen Veränderungen im Bandgefüge zu finden. Im Nachhinein war dies wahrscheinlich sogar schwieriger, als die Suche nach einem neuen Weggefährten und Musiker. Dass wir Danny, unseren mittlerweile auch nicht mehr allzu neuen Gitarristen, gefunden haben, war es am Ende eher das Ergebnis glücklicher Umstände, als einer langwierigen Suche. Da wir unsere Lieder zum größten Teil zusammen schreiben oder ausarbeiten, schlägt sich so eine Veränderung natürlich auch in den Liedern nieder. Jeder geht ja anders an sein Instrument heran und bringt einen anderen musikalischen Hintergrund mit. Wir haben da nie versucht, künstlich an irgendwas festzuhalten oder neue Einflüsse klein zu halten. Das hätte sich wahrscheinlich ziemlich unecht angefühlt.

– Musikalisch scheint ‚Vis A Vis‘ abwechslungsreicher geworden zu sein. Die Singalong-Parts scheinen seltener geworden zu sein, dafür die Gitarre prägnanter. Erzählt doch mal über den Aufnahmeprozess. Hat sich da was geändert?

Lüam: Wir haben dieses Mal mit anderen Produzenten zusammengearbeitet als auf den bisherigen Alben. Das hat mit Sicherheit eine Menge Auswirkungen auf den Sound gehabt. Was die Lieder angeht, gab es da nie eine bewusste Entscheidung für oder gegen bestimmte musikalische Elemente. Diese Entwicklung ist eher dem ständigen Arbeitsprozess, dem die Lieder untergeordnet waren, geschuldet. Bei den Singalongs ist es zum Teil wiederum den Produzenten geschuldet. Totto und Hauke stehen beide nicht so sehr auf „billiges Rumgegröhle“ und deshalb hat man da so manches mal konkret gegen gearbeitet.

Stefan: Schon im Vorfeld der Aufnahmen haben wir uns diesmal viel mehr Zeit genommen als noch bei der Platte davor. Wir haben sehr viele Ideen gesammelt, Skizzen immer wieder selbst aufgenommen, umgebaut und rausgestrichen. Währenddessen haben wir uns häufig damit auseinander gesetzt, in welche Richtung die Klangästhetik dieser Platte gehen könnte und wie wir da wohl hinkommen. Wir haben uns dann schlussendlich dazu entschieden für die Aufnahme mal etwas neues auszuprobieren und mit Torsten Otto und Hauke Albrecht zwei neue Gesichter ins Boot geholt.

– Braucht ihr einen bestimmten Anlass zum Texte schreiben? Sie scheinen häufig eine gesellschaftspolitische Komponente zu enthalten. Muss euch erst etwas aufregen bevor es zu Texten wird?

Lüam: Zum Texte schreiben braucht es bei mir keinen konkreten Anlass – vielmehr einen Impuls, eine Dringlichkeit, die mich etwas aufschreiben lässt. Und dass diese dann oft in persönlichem, kritischen Gewand daher kommt, hat mit Sicherheit viel mit dem Erlebten und Erfahrenem zu tun. Und die Dinge, die mich gedanklich herumtreiben sind eher gesellschaftspolitische oder emotionale und weniger Spaß- oder Feierparolen. Das ist zum Großenteil auch einem ästhetischen Gedanken geschuldet: Wenn ich z.B. etwas lese oder mir ansehe, dann sind das auch eher Medien mit einem „ernsthaftem“ Inhalt. Spaß habe ich mit Freunden, im Club, auf Konzerten oder dem Fußballplatz.

– Inhaltlich scheint ihr auf ‚Vis a Vis‘ vor allem die Dinge, die euch nerven noch etwas direkter anzusprechen? War es eine bewusste Entscheidung noch klarer Stellung zu bestimmten Themen wie in ‚Geld frisst Stadt‘ zu beziehen?

Lüam: Ja, das ist halt ein Versuch sich zu artikulieren und einen Ausdruck für bestimmte Erlebnisse zu finden. Und dass wir Stellung beziehen ist halt unsere Art. Das tun wir auch außerhalb der Band.

– In eurer neuen Single ‚Vis a Vis‘ singt ihr „Hamburg du Mörder“. Ihr beklagt eine immer grauer werdende Stadt und die fehlende Wut. Ist Weglaufen und die Augen vor der Gentrifizierung zu verschließen doch einfacher?

Lüam: Einfacher ja, besser mit Sicherheit nicht. Aber was soll man genau machen? Die Möglichkeiten sind genauso vielseitig wie aussichtslos. Man muss da weiter Ausschau nach Alternativen halten und sich kritisch mit Veränderung auseinandersetzen.

Stefan: Natürlich ist es einfacher. Daher ist der Text auch keine einseitig nach außen gerichtete Anklage, sondern gleichermaßen die notwendige Frage an die eigene Person, welche Rolle man selbst in dieser Entwicklung einnimmt. Weglaufen und die Augen verschließen sind dabei nochmal zwei sehr unterschiedliche Umgangsformen, glaube ich. Beim Weglaufen kannst du immerhin noch den zweifelhaften Anspruch erheben, dich der Entwicklung bewusst zu entziehen. Beim Augenverschließen geht es eher in die entgegengesetzte Richtung, so dass du dich als stiller Profiteur wähnen kannst. Irgendwie sind dies aber beides keine sonderlich reizvollen Optionen.

– Inzwischen scheint das Fass ja dann doch übergelaufen zu sein. Wie nehmt ihr die Proteste um Esso Häuser, Rote Flora wahr?

Lüam: Tendenziell stehen wir dem natürlich postiv gegenüber. Aber es ist eigentlich total schlimm, dass das Fass erst „überlaufen“ muss, bevor sich so viele Menschen klar bekennen. Und ehrlich gesagt, ist die Empörung ja auch schon wieder ganz deutlich abgeklungen, was ich sehr, sehr schade finde.

– Kann Wut auch ein Motor zur Veränderung sein?

Lüam: Ja! Mit Sicherheit ist Wut neben Aussichtslosigkeit der größte Motor für Veränderung.

Stefan: Solange sich die Wut nicht in sich erschöpft, glaube ich schon, dass darin eine gewisse Antriebskraft stecken kann. Andererseits finde ich das klassische Bild des Wutbürgers immer noch ziemlich unattraktiv für meine Person. Für Veränderungen braucht man vielleicht nicht zwangsläufig Argumente, aber trotzdem irgendetwas, das über den Ist-Zustand hinausweist. Wut ist erst einmal Reaktion, aber noch kein aktiver Schritt weiter, vermute ich.

– Das Clubsterben in Hamburg beschränkt sich ja nicht nur auf ein, zwei Prestigeläden, die jetzt gerade in den Fokus gerückt werden, sondern betrifft weit mehr Orte (ich denk da auch an Hasenschaukel, Astrastube, Hafenklang…), ist es schwerer geworden sich als Band in Hamburg durchzuschlagen?

Lüam: Diese Frage kann ich nicht beantworten. Wir können in Hamburg Platten machen, Proben und Konzerte in schönen Clubs spielen. Es ist natürlich eine Schande, dass die Kulturpolitik so wenig Wert auf die Clubkultur legt. Aber es gibt ja noch unfassbar viele Leute die mit sehr viel Herzblut Konzerte veranstalten. Und diese Menschen werden eh jede Politikerkarriere überdauern. In Form einer Roten Flora, eines Hafenklangs, eines Übel und Gefährlich oder Molotow’s. Eine Stadt muss sich natürlich überlegen welche Rolle Geld und Profit spielt, weil sich Clubs natürlich finanziell nur schwer über Wasser halten können, wenn die Mietpreise in unfassbare Höhen steigen. Dann gibts halt irgendwann nur noch Starbucks, H&M und Ikea und die Stadt geht vor die Hunde. Ich glaube es ist wichtig, dass die Menschen sich immer wieder klar werden und sich für oder gegen etwas positionieren und nicht jeden Scheiss mitmachen.

– In ‚Geld frisst Stadt‘ findet ihr ja relativ klare Worte für die Veränderungen in eurer Stadt wenn ihr singt, „Der Spiegel steigt, der Spiegel steigt, die Hoffnung geht /Die Menschen weichen und es leben die Cafés / Geld frisst die ganze Stadt auf“ und auch auf ‚Murgalla‘ habt ihr mit ‚Hafen City‘ ja schon Bezug genommen zur Kulturpolitik eurer Wahlheimat, die sich mehr für Prestigeprojekte als die lebendige Subkultur zu interessieren scheint. Was müsste sich denn eurer Meinung nach ändern, um den Ruf dieser Stadt zu erhalten, den sie für gewisse Musikströmungen ja hat?

Lüam: Ich glaube zunächst sollte man der Musik und Clubkultur einen eigenen Wert zuschreiben. Und dieser Wert definiert sich in der Kultur selbst. Eine vielseitige Musik und Clubkultur ist wertvoll für jede Stadt und für Großstädte im allgemeinen und Hamburg im speziellen noch wichtiger, weil hier einfach viele verschiedene Menschen und Kulturen aufeinander treffen. Solange man aber bei der Kultur finanzielle Aspekte über die kulturellen Aspekte stellt, wird sich das schwer ändern können und der kulturelle Wert einer Stadt geht vor die Hunde. Weil irgendwann gibt es nur noch Musicals, Hafenfeste und Schiffstaufen. So wie diese Events werden die Menschen dann aber auch und dann ist eh alles verloren.

– Merkt ihr auch auf Tour, dass es immer mehr Subkulturläden in anderen Städten schwer haben zu überleben?

Lüam: Ja, das ist leider an vielen Orten zu erleben, dass es Sachen sehr schwer haben die sich außerhalb eines gängigen Formats bewegen. Aber ich glaube so lange sich Menschen Gedanken machen und sich für ihre eigenen Werte einsetzen, wird es solche Läden immer geben. Und das ist gut so!

Stefan: In Gesprächen mit den unterschiedlichen Veranstaltern ist das hin und wieder mal Thema. Das beschränkt sich aber keinesfalls auf Läden, die in einem strikt subkulturellen Rahmen arbeiten. Der Idealismus ist in beiden Terrains oftmals groß, scheint aber gerade in den Nischen so einiges an Sorgen verdrängen zu können.

– Ihr, Captain Planet, Matula, Love A, Frau Potz und nicht zu letzt Turbostaat, es scheint zur Zeit eine sehr belebte Szene zu geben, was wütendere Gitarrenmusik angeht, sogar das Feuilleton hat das ja mittlerweile erkannt. Profitiert ihr da untereinander von und steht ihr im Austausch?

Lüam: Das kann ich nicht beurteilen. Im Austausch stehen wir mit Turbostaat, Frau Potz und Love A. Mit den anderen haben wir eigentlich nichts zu tun. Ich finde es grundsätzlich eher schade, dass diese Bands von der Presse so über einen Haufen geworfen werden und sie nicht jeweils als eigenständige Band betrachtet werden. Ich finde z.B. Turbostaat ganz anders als Matula und finde auch, dass man dann den beiden Bands jeweils nicht gerecht wird. Jede Band definiert sich ja selbst und es gibt Schnittpunkte, es gibt aber auch genauso viele Unterschiede. Und das sollte man eher beschreiben. Findus z.B. haben genauso viel mit Kraftklub oder sogar den Strokes gemeinsam wie mit Love A, Frau Potz oder Matula wenn nicht sogar noch mehr. Und ich glaube auch, dass es den Bands nichts bringt. Ich glaube, das macht es nur für die Presse einfacher und das finde ich persönlich scheiße. Da werden sich nicht mehr die Platten angehört und eigene Referenzen als Vergleich aufgestellt, sondern einfach abgeschrieben und sehr wenig eigene Gedanken gemacht. Weil würden wir z.B. nicht auf Deutsch singen, würden uns nur sehr wenige Menschen mit Matula vergleichen. Und das ist schade, weil wir Findus sind und nicht eine von denen da. Und ich glaube das sehen die anderen Bands ähnlich. Ich selbst lese sowas auch nicht mehr, das ist für mich Zeitverschwendung, weil es oft nicht stimmt. Ich mag Turbostaat und wenn ich dann irgendwo lese “klingt wie” oder “ähnlich wie Findus” und dann höre ich mir das neue Findus Album an, dann wäre ich enttäuscht. Oder umgekehrt erst Findus und dann Turbostaat, dann wäre ich auch enttäuscht. Und das hat nichts mit der jeweiligen Qualität der Bands zu tun, als vielmehr damit, dass dort falsche Erwartungen geschürt werden. Ich fände es schöner, wenn man beschreiben und erklären würde, als vielmehr vergleichen und relativieren. Das macht es interessanter und rückt weg von diesem Spotify-Werbegedanken. „Dir gefallen Turbostaat und Matula, dann höre jetzt in das neue Album von Findus rein.“ Das ist doch ekelhaft. Und mir als Band bringt das nichts. Zeigt mir nur, da hat es sich jemand einfach gemacht und seinen Job schlecht. Und das schürt auch eine Konsumhaltung, die wenig mit der Musik als vielmehr mit einer sozialen oder Szene-Identifikation zu tun hat.

– Ihr bringt seit dem Debüt eure Platten bei Delikatess Tonträger raus, ein befreundetes Label, das ja parallel mit euch gewachsen ist. Und auf ‚Vis a Vis‘ ist ein Teil der Leute, die im Hintergrund helfen abgebildet. Wie wichtig ist euch, dass ihr eure Platten bei Freunden raus bringt? Welche Vor-, welche Nachteile hat das in euren Augen?

Lüam: Wir haben dort alle Freiheiten und können über alles reden. Ab und zu wäre es schön eine gewisse Distanz zu wahren und die Möglichkeit Kritik zu äußern, ohne dass sie nicht auch persönlich genommen wird. Sondern an manchen Punkten da ein etwas nüchterner Umgang gefunden wird. Aber genau das ist ja auch gut, dass da alle sehr für die Sache brennen und ihr Herzblut da reinfließen lassen.

Stefan: Gerade wenn du mal einige Aufgaben abgibst, fühlt es sich sehr gut an, mit Menschen zusammenzuarbeiten, die dir nahestehen. Diese Mischung aus Freundschaft und Professionalität ist etwas sehr Besonderes in meinen Augen. Vieles wird dadurch aber sicherlich nicht einfacher. So kann ich den Reiz eines distanzierteren Verhältnisses auf jeden Fall nachvollziehen. Mit einem gepflegten Hass gegenüber der Chefetage kann man sich ja immer von einer ganzen Menge an eigener Verantwortung lossagen. Das ist bei uns nicht so.

– Eure Plattencover sind immer sehr aufwendig und auch diesmal wirkt es so als wäre euch auch das Außenrum sehr wichtig. Wer ist denn für die Gestaltung zuständig? Welche Vorgaben gebt ihr dabei und wie entstehen die Ideen für die Gestaltung?

Lüam: Die Idee/ das Konzept kam in diesem Fall von uns. Die genaue Umsetzung hat dann ein Freund der Band in die Hand genommen. Uns ist das einfach wichtig, weil wir selbst alle gerne Platten hören und kaufen. Und uns immer über gute Alben sowohl musikalisch als auch optisch freuen. Und da wäre es befremdlich, wenn wir bei unserem eignen Album keinen Wert darauf lägen.

– Nach der Platte ist vor der Tour. Ihr spielt ja immer sehr viel. Freut ihr euch schon oder überwiegt die Anstrengung? Was ist der beste Moment für euch auf Tour?

Lüam: Wir freuen uns, sonst würden wir es nicht machen. Mal gibt es Situationen, wo man sich auch etwas anderes vorstellen könnte als acht Stunden im Bus zu sitzen, aber wenn man dann im Bus sitzt ist alles super! Die besten Momente sind die gemeinsamen Momente auf der Bühne, im Bus, beim Essen, beim Rumhängen und das Treffen und Kennenlernen von anderen Menschen. Wir haben über die Jahre so viele Menschen überall kennen gelernt und das ist immer super die wieder zu sehen.

Stefan: Ich freue mich total! Schubweise kommt aber auch immer wieder etwas wie Galgenhumor hoch, mit dem ich den nüchternen Gedanke daran, wie wir das eigentlich so viele Tage am Stück durchhalten können, konsequent weglächele. Das funktioniert ganz gut.

– Habt ihr Präferenzen, lieber unterwegs sein oder an neuen Songs basteln, wenn man das überhaupt vergleichen kann?

Lüam: Ich kann es nicht vergleichen. Ich finde beides toll, wenn ich mich entscheiden müsste, würde ich das Unterwegssein wählen, aber ich muss mich ja zum Glück nicht entscheiden. Mal so mal so. Und wenn man Songs schreibt, ist man ja auch oft unterwegs.

– Wer hat den Fragenkatalog ausgefüllt?

Lüam, Stefan

– Danke fürs Zeitnehmen und Fragen durchackern!

Lüam: Danke dir und hoffentlich bald mal persönlich auf ein Getränk!

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