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Veröffentlicht am 2.06.2015 | von Lara

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DJANGO DJANGO – Born Under Saturn

Django Django - Born Under Saturn CD-Kritik

Skies hang heavy and they gather in the field of view
Lift them higher so they’re never hanging over you
Carry the load, with all your might
It’s sinking though you’ll be alright
Coming down
Reach a plateau, but you’re feeling like you just begun
In the shadow of the heaven that you’re holding on
Nervous or something, birds are bright
Cut all the lights, lit up the night
What a sight

(Django Django – Giants)

Django Django machen da weiter, wo sie 2012 aufgehört haben – ihre neue Platte ‚Born Under Saturn‚ ist wieder Art Pop durch und durch – sägende Gitarren, klirrende Synthie-Beats, Klaviereinlagen und zarte Vocals sind erneut die Quintessenzen für ihr Zweitwerk, wenn auch im deutlich poppigeren Umfang. Ein noch bunteres Gemisch, das Pop und Psychedelica zelebriert.

Django Django ließen sich ja nie richtig einordnen: Indierock, Synthiepop, Electronica oder doch etwas vollkommen anderes? Die vier Londoner probieren gerne aus, nehmen sich von jeden Genres etwas und mischen es dann zu ihrem eigenen Musikbrei zusammen. So auch ‚Born Under Saturn‘: ‚Giants‚ beginnt peppig mit Drums, Synthies und Klavier, die zusammen nach psychdelischem Jazz klingen. ‚Pause Repeat‚ widmet sich den trommelnden Beats und spacigen Synthies. Kosmisch sind auch die Lyrics dazu: „Cut out the page with the ending, always wanna go on, there’s nothing beyond, the ends of the earth that surrounds us, drifting closer.“ Auch der Track ‚Found You‚ mischt 70er Jahre Hippie-Feeling mit modernen, abstrakten Beats. Django Django bringen gerne Gegensätze zusammen und basteln daraus eingängiges Material.

Nur der richtige Hit fehlt dem Album. Ein Pendant zu ‚Default‚ ist leider nicht zu finden. ‚First Light‚ und ‚Reflections‚ sind zurecht die ersten Auskopplungen, doch das fetzige Tempo ist auch hier rausgenommen. War das Debüt noch energievoll und dynamisch, so ist die aktuelle Platte eher entspannter und etwas abgeschliffen. ‚4000 Years‘ erinnert noch am ehesten an das temporeiche Erstwerk mit Surfgitarren und verschrobenen Synthies. Gegen Ende wird es auch schwieriger, den Hörer zu halten. Vielleicht liegt es an dem Zweistimmen-Gesang, der leicht in die Monotonie abdriftet. Nichtsdestotrotz ist ‚Born Under Saturn‘ ein insgesamt gelungener Nachfolger für das gefeierte Debüt. Mal abwarten, ob Django Django für ihr nächstes Album ihre Richtung stärker wechseln. Wäre auch nicht verkehrt.

3-4von5

Django Django – Born Under Saturn
VÖ: 1. Mai 2015, Because
www.djangodjango.co.uk
www.facebook.com/thedjangos

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