Kritik no image

Veröffentlicht am 10.10.2016 | von Dominik

0

THE JUNGLE BOOK – Filmkritik

The Jungle Book - Filmkritik

Schräg, schräg, schräg! Das ist schräg!

(Mäuse – The Jungle Book)

Jede Generation hat ihre Helden, ihren eigenen Stil und ihre Sehgewohnheiten. Und seit langem wird jede neue Generation von Disney mit eben jenen bedient und geprägt. Für viele sind daher Zeichentrick-Filme wie ‚Ariel, die Mehrjungfrau‚, ‚Susi und Strolch‚, ‚Dumbo‚, ‚Bambi‚ oder auch ‚Das Dschungelbuch‚ wie Ausflüge zurück ins Kinderzimmer. Doch schon lange ist Disney nicht mehr nur für Zeichentrick-Filme bekannt, sondern agiert auch mit abendfüllenden Spielfilmen und entstaubt auch immer wieder alte Stoffe, um sie einer neuen Generation von Kinogängern vorzusetzen. So geschehen bei ‚The Jungle Book‚!

Mogli ist anders als seine Brüder, denn so viel der Menschenjunge es auch probiert, er fällt aus seiner Familie – einem Wolfsrudel – heraus. Das stört ihn normal nicht, bis der mächtige Tiger Shir Khan seine Fährte aufgenommen hat und ihm nach dem Leben trachtet. Also verlässt Mogli, zum Schutz seiner Familie und Freunde, das Rudel und begibt sich in Begleitung seines strengen Mentors Baghira in den Dschungel, wo er nicht nur auf den lebensfrohen Bären Balu trifft, sondern auch auf einige Gefahren und Abendteuer!

Das Original ‚Das Dschungelbuch‘ ist bis heute noch einer der erfolgreichsten Disney-Filme in Deutschland und fast jeder über dreißig verbindet unweigerlich die etwas grob gezeichneten Figuren und die gute-Laune-Songs mit dem Film. Eine große Wagenladung Erwartung also, die Regisseur und Produzent Jon Favreau (‚Iran Man 1&2‘) da für seine ganz eigene CGI-Version des Stoffes im Gepäck hatte und die neue Variante punktet wie erwartet auch durch verblüffende fotorealistische Technik, Effekte und eine liebevolle Umsetzung. Dass diese nicht den Charme der warmherzigen Zeichentrick-Version inne hat, war von vornherein klar, doch der Geist des Originals und die einzigartigen Charaktere konnten ins neue Jahrtausend herübergerettet werden, wodurch ‚The Jungle Book‘ nicht nur für Jung (= unvoreingenommene Erstkonsumenten des Stoffes), sondern auch für Fans des Originals einen Blick wert ist.

4von5

The Jungle Book (USA 2016)
Regie: Jon Favreau
Darsteller: Neel Sethi und mit den deutschen Synchronstimmen von Armin Rohde, Joachim Król, Ben Becker, Heike Makatsch, Jessica Schwarz, Justus von Dohnányi, Christian Berkel
Heimkino-VÖ: 1. September 2016, The Walt Disney Company Germany

Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,


Über den Autor

Bedroomdisco-Gründer, Redaktions-Chef, Hans in allen Gassen, Golden Leaves Festival Booker, Sammler, Fanboy, Exil-Darmstädter Wahl-Hamburger & happy kid, stuck with the heart of a sad punk - spreading love for great music since '08!



Comments are closed.

Back to Top ↑
  • GLF20 wird zu GLF21

    GLF20 wird zu GLF21

    Leider muss das Golden Leaves Festival auf den 27.-29. August 2021 verschoben werden. Tickets und Soli-Merch für das nun dreitägige Festival mit SOHN, Agnes Obel, HVOB live (club set), Kat Frankie, Provinz, Charlie Cunningham, Tom Rosenthal, Mavi Phoenix, Lola Marsh, Martin Kohlstedt, KYTES, Jules Ahoi, Black Sea Dahu, Porridge Radio, Los Bitchos und Roy Bianco & die Abbrunzati Boys und vielen weiteren kann man sich hier sichern!

  • Bedroomdisco weekly

  • Bedroomdisco TV