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Veröffentlicht am 30.11.2016 | von Lara

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THE WEEKND – Starboy

The Weeknd - Starboy CD-Kritik
Foto-© Universal Music

House so empty, need a centerpiece
20 racks a table cut from ebony
Cut that ivory into skinny pieces
Then she clean it with her face man I love my baby
You talking money, need a hearing aid
You talking bout me, I don’t see the shade
Switch up my style, I take any lane
I switch up my cup, I kill any pain
Look what you’ve done
I’m a motherfuckin‘ starboy
Look what you’ve done
I’m a motherfuckin‘ starboy

(The Weeknd – Starboy)

Nur ein Jahr nach dem gefeierten Album Beauty Behind The Madness erscheint die dritte Platte Starboy von Abel Tesfaye alias The Weeknd. Es ist ein weiterer Schritt auf seiner Erfolgswelle. Die neue Platte baut den R´n´B Groove weiter aus und besticht durch die vielen Guest-Features wie von Daft Punk, Lana Del Rey oder Kendrick Lamar.

Opener und Titeltrack Starboy ist ein düsterer Hip-Hop-Track, der vom Beat der Elektronik-Legenden Daft Punk getragen wird. „I´m a motherfuckin’ starboy„, singt Abel Tesfaye ganz selbstbewusst. Kein Wunder, war doch 2015 mit Grammy-Gewinn und Oscar-Nominierung sein Erfolgsjahr schlechthin. Rockin ist eine der vielen Tanznummern auf dem Album, die mit seinem Deep-House-Beat an Disclosure erinnert. Wäre ja auch kein Zufall, da Tesfaye letztes Jahr auf dem Album des DJ-Duos ein Feature hatte. „I just want your body next to me, cause it brings me so much ecstasy „, heißt es auf dem Track. Themen wie Erotik, Liebe und Drogen sind auch diesmal im Vordergrund von The Weeknds Lyrics. „Tell me lies, ooh girl, tell me lies, say you’re mine, I’m yours for the night„, singt er so auf Party Monster. Besonders das Ende des Tracks ist interessant, denn keine andere als Lana Del Rey haucht hier „You´re paranoid„. Die Beiden hatten schon auf der letzten Platte kooperiert und jetzt ist Reunion-Time. Auf Stargirl Interlude singt Lana Del Rey im typisch erotischen Ton während The Weeknd den Refrain singt. Leider geht das Lied nur knappe zwei Minuten. Gern hätte man noch mehr davon gehört.

Auf Sidewalks hat neben Kendrick Lamar auch Sam Smith einen kurzen Vocal-Auftritt. Die düstere Atmosphäre wird auf der Platte perfekt durch Beats und Vocals eingefangen. Auch Six Feet Under mit Rapper Future ist eingehender R´n´B vom Feinsten. Doch das Highlight des Albums kommt erst ganz zum Schluss. I Feel It Coming ist wieder eine Kollaboration mit Daft Punk und rundet die Platte mit einer positiven Stimmung ab. Mit funkigem Pop-Beat singt The Weeknd über seine Geliebte. Auf Starboy packt The Weeknd noch einmal eine Schippe drauf und präsentiert einen starken Mix aus Pop, R´n´B und Hip Hop. Der Hype als neuer Michael Jackson ist wohl nicht so weit hergeholt, wie gedacht.

45von511

The Weeknd – Starboy
VÖ: 25. November 2016, Universal Music
www.theweeknd.com
www.facebook.com/theweeknd

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