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Veröffentlicht am 16.11.2016 | von Lara

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TOVE LO – Lady Wood

Tove Lo - Lady Wood CD-Kritik

Pretty boys, they didn’t teach me things I didn’t know
They don’t have the thing that I need, but they don’t know they don’t
You got that old thing about ya, and I can’t hide my feels
Pretty girls, they always die out, need another sex appeal
I said come on, zero fucks about it
Come on, I know I’m gonna get hurt
Come on, zero fucks about it
Come on

(Tove Lo – True Disaster)

Sie ist wohl einer der aufregendsten Pop-Starlets momentan. Dabei ist Tove Lo ja eigentlich keine Unbekannte. Vor zwei Jahren brachte die Schwedin ihr Debüt Queen of the Clouds mit dem Ohrwurm Habits (Stay High) heraus. Schnell brachte der Erfolg auch Kollaborationen mit Coldplay und Flume ein. Nun sollte sie mit Lady Wood den endgültigen Durchbruch schaffen. Tove Lo bewegt sich nämlich weg vom großflächigen Elektropop und mischt House, R´n´B und Pop mit Lyrics über Sex, Liebe und Leidenschaft.

Tove Lo ist keine typische brave Popsängerin. In ihren Texten schreibt sie nonchalant über Polygamie, Drogen und die eigene Sexualität. „First line, take mine; I’m fine as fuck„, singt sie auf Influence mit Feature von Wiz Khalifa. Dazu groovt ein trippiger House-Beat. Die Sängerin mag es nun etwas minimalistischer. Der Track Lady Wood verwendet ebenfalls Elemente aus Techno und House und könnte auch in einem Underground-Club laufen. „Nothing but a dirty mind, Player burning bridges where she goes“, singt sie provokativ. Die erste Single Cool Girl ist von dem Film Gone Girl inspiriert, auf dem sich Tove Lo mit der Vorstellung eines coolen Mädchens beschäftigt. „I’m a cool girl, I’m a, I’m a cool girl, ice cold, I roll my eyes at you, boy„, heißt es im Song.

Das Album klingt punktgenau und weniger überproduziert als der Vorgänger. Auch Synthie-lastige Tracks wie True Disaster gehen schnell ins Ohr. Vibes liebäugelt mit großen R´n´B Beats , während Tove Lo auf Flashes über Ruhm und innere Konflikte singt. Hier klingt sie am ehrlichsten. „Just because I’m present, don’t mean I forgot about you back home, you think I’m surrounded but babe, I do most of this alone„, singt sie.

Lady Wood ist schon beim ersten Reinhören ein richtiger Ohrwurm. Tove Lo liefert zwölf runde Popsongs, die beweisen: Brav war gestern.

5von5

Tove Lo – Lady Wood
VÖ: 28. Oktober 2016, Universal Music
www.tove-lo.com
www.facebook.com/tovelo

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