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Veröffentlicht am 22.03.2017 | von Lara

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CAMERON AVERY – Ripe Dreams, Pipe Dreams

And I wear my confession on the inside of my arm
It reads of total, tender and tragic
Capitulation to your charms
Oh my waning drinking problem
Is nearly gone but not forgotten
But you don’t seem to mind
Cause I sing to you more often

(Cameron Avery – C’est Toi)

Und schon wieder einer aus der Tame Impala/ Pond Clique, der solo geht: Cam Avery, besser bekannt als Bassist von Tame Impala, veröffentlicht sein erstes Solo-Album Ripe Dreams, Pipe Dreams. Das Schöne dabei: Es kann sich wirklich hören lassen. Der 28jährige Australier geht weg von den Psychedelic Klängen seiner Band und gibt sich ganz dem Retro-Rock hin. Und das mit einer gewissen Prise Glamour.

Denn seine Musik könnte der Soundtrack für französische Filme der 60er sein. Verträumt, nostalgisch, sehnsüchtig. Dance With Me ist wohl der Key-Track des Albums und ein schön verwegenes Rock-Stück. Dance with me, Answer me, With a sonnet of your sorrow, Take my hand, ‚Cause I’ll be your man, singt Avery mit tiefer Stimme.

Schnell schwelgt man in dieser musikalischen Trance. Wasted On Fidelity ist etwas beschwingter, doch mit ebenso der gewissen Coolness. Streicher begleiten das trippige Schlagzeug, während zwischendurch die Gitarre zupft. But there she goes in her trademark clothes, Away again on her private plane, Baby, stay with me, singt Avery auf Big Town Girl. Seine Songs beschreiben Sehnsucht und auf der Suche nach Liebe und Frieden sein.

Sehr schön fängt die Ballade C’est Toi diese Stimmung auf, auf der Avery nach seiner Geliebten schmacht. Passend stellt man sich ihn am Klavier vor, in einer verranzten Kneipe mit einer Flasche Whisky neben sich und einer Zigarette im Mund. Abgefuckt, aber irgendwie auch charmant.

Cameron Avery – Ripe Dreams, Pipe Dreams (2017)
VÖ: 10. März 2017, Anti/Epitaph
https://www.facebook.com/CameronAveryMusic/
http://cameronavery.com

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