Musiknews

Veröffentlicht am 9.01.2019 | von Dominik

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Bedroomdisco Top Alben – Januar

Das neue Jahr geht gleich gut los – nämlich mit richtig guter, neuer Musik! Mit dabei: lang erwartete neue Alben, eine große Portion Geheimnistuerei, VÖ-Aholics, neue Energie und vieles mehr! Gestatten, unsere Alben des Monats Januar!

1. Sharon Van Etten – Remind Me Tomorrow (VÖ: 18.01.2019)

Es wirkt wie eine Ewigkeit seitdem Sharon Van Etten mit einem Studioalbum ums Eck kam – doch untätig war sie seit ihrem hochgelobten 2014er Album Are We There nicht! Remind Me Tomorrow entstand in einer Phase von Sharons Leben, in der sie wahrlich keine Langweile hatte: Sie war schwanger, studierte Psychologie, sprach für die Nextflix-Serie The OA vor – und bekam die Rolle. Van Etten wirkte musikalisch an David Lynchs Revival von Twin Peaks mit und schrieb das erste Mal Filmmusik. Zwischendurch schrieb sie immer mal wieder an ihrem neuen Album, dass trotz der etwas langwierigen Entstehungsgeschichte wie aus einem Guss wirkt und voller treibender, düsterer Songs noch größer erstrahlt. Wir sind verliebt!



2. James Blake – Assume Form (VÖ: 25.01.2019)

Hier ein paar Gerüchte, dort ein paar Hinweise, dann ein Leak von Amazon Frankreich – es scheint mittlerweile sicher, dass James Blake uns in diesem Monat mit einem neuen Album beschenkt. Wie das klingt oder aussieht steht gerade noch in den Sternen, dafür steht schon der Titel und das VÖ-Datum am 25. Januar…

3. Deerhunter – Why Hasn’t Everything Already Disappeared? (VÖ: 18.01.2019)

Die Indie-Rocker aus Atlanta sind mittlerweile beim achten Studioalbum angelangt – doch statt sich zu wiederholen oder in einen gewissen Trott zu kommen, klingt das neuste Werk mit dem unhandlichen Titel Why Hasn’t Everything Already Disappeared? angenehm entspannt, gar leichtfüßig und zugänglich wie selten! Und das bei inhaltlichen Themen wie der angespannten Weltpolitik, kulturellen Zwists, Umweltverschmutzung, Humanität, Kultur und Vergänglichkeit. Cowboy-Hut ab dafür…und rauf auf die Heavy-Rotation!

4. Steve Gunn – The Unseen In Between (VÖ: 18.01.2019)

Der US-amerikanische Songwriter Steve Gunn steckt Deerhunter bei weitem in die Tasche, im Bezug auf Albenveröffentlichungen, ist der VÖ-Aholic ja mit seinem neusten Werk schon eher im mittigen zweistelligen Veröffentlichungsbereich. Warum er trotzdem immer noch relevant ist? Das ehemalige Bandmitglieder von Kurt Viles Tour-Band hat auf seinem neusten Album den Tod seines Vaters in große Songwriter-Perlen gegossen, die sein Songwriting noch mal auf ein neues Niveau hieften und The Unseen In Between zu einem unbedingten Geheimtipp unter den aktuellen Veröffentlichungen macht!

5. Blood Red Shoes – Get Tragic (VÖ: 25.01.2019)

Nachdem das Duo seit einiger Zeit irgendwie in der Sackgasse der Belanglosigkeit musizierten, um durchgängig auf Tour zu sein, wirkte das letzte Album aus 2014 noch etwas länger nach. Fast hätte es das Bandaus von Laura Mary-Carter und Steven Ansell bedeutet, doch die Ungewissheit und auch die erstmalige Auszeit zwischen Aufnehmen und Touren tat dem Duo gut, denn mit Get Tragic, das in LA mit Nick Launay (Yeah Yeah Yeahs, Arcade Fire) aufgenommen wurde, hat sich das Duo neu definiert und kommt mit viel neuer Energie zurück!

Newcomer:
1. Maggie Rogers – Heard It In A Past Life (VÖ: 18.01.2019)

Seitdem Pharrell Williams als Gast im Rahmen einer Masterclass an der New Yorker Clive Davies Academy voll des Lobes für Maggie Rogers Song Alaska war, geht es stetig bergauf für die Newcomerin. Mit großen Vorschusslorbeeren veröffentlichte sie ihre erste EP, verkaufte Shows aus oder supportete mal eben Mumford & Sons. Diesen Monat gibt es nun die erste richtige Duftmarke in Form ihres Debüts!

2. Josin – In The Blank Space (VÖ: 25.01.2019)

Als Tochter zweier Opernsänger machte die in Köln geborene Josin erstmal einen Umweg in ihrer Vita, in Form eines Medizin Studiums. Doch schnell merkte sie, dass es ohne Musik nicht geht und ihr etwas fehlt. Das Ergebnis war in 2017 die Debüt-EP Epilogue, die die Newcomerin als weibliche Radiohead-Version bekannt machte – wir sind gespannt, in welche Kerbe das erste Album schlägt!

3. The Day – Midnight Parade (VÖ: 18.01.2019)

Träumerisch anmutender Dream-Pop trifft auf einen von Hardcore gelernten und gelebten DIY-Ethos. Karge, federnde und entrückende Dynamik wechselt sich mit einer wild träumenden Harmonik ab, Rock und Synthies schaffen ebenso anregende Kontraste wie abendkühle, reduzierte Postpunk Referenzen. So mutet das Debütalbum des Duos The Day aus Hamburg und Utrecht an – Grund genug Midnight Parade mal einen Spin zu geben!

Wiederkehrer: Tom Rosenthal – Z-Sides (VÖ: 26.10.2018)

Nichts für Menschen, die dem kalt-winterlichen Murmeltierschlaf entkommen wollen, ist das fünfte Album des britischen Songwriters Tom Rosenthal doch als eine Ansammlung von Schlafliedern konzipiert. Bewusst „leise“ aufgenommen im kleinen Home-Studio, mit den schlafenden Kindern im Nebenzimmer, reduziertem Sound und einigen Titeln als reine Piano-/Gitarre-Akustik-Stücke. Das Ergebnis ist ein sanfter Winter-Soundtrack, der durchaus auch Romantic Dinner-tauglich ist. Hört sich an nach Gähhhn, ist dann aber doch verdammt schön!


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