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Veröffentlicht am 19.04.2019 | von Tobias

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NÜRNBERG POP – Ostereier

Da beglückt uns das Nürnberg Pop mit frühzeitigen Ostereiern. Am heutigen Feiertag stellt das liebevolle Festival neue Bands vor und stockt von 11 Bands auf 22 auf. Als bekennende Fans unterbrechen wir die Osterfeierlichkeiten und stellen euch die neuen Bands vor. Here we go:

Apaath
Apaath ist das, was man denkt, kurz bevor man nichts denkt. Wenn Dunkelheit in einem hellen Lichtblitz endet, wenn Stille durch blecherne Schläge und verzerrte Gitarren abgelöst wird. Wenn aus aggressiven Bass-Rhythmen plötzlich Idylle entsteht und man mit geschlossenen Augen zum Text vor sich hin schwebt.
Was passiert also wenn ein Philosoph, ein Träumer, ein Perfektionist und ein verkopfter Freigeist einen gemeinsamen Nenner suchen? Sie gestalten diesen einfach selbst! Vier junge Typen aus Rügland, die seit Juni 2016 zusammen Musik machen. Enge Freundschaft – entstanden durch die gleiche Leidenschaft: Musik. Im Detail hat jeder der Vier diesbezüglich andere Vorstellungen und Ansätze, doch genau das ist es, was APAATH auszeichnet.


Blond
Blond sind eine Chemnitzer Band. Auf ihren bislang zwei Tonträgern zeigen flotte Pop-Songs das Potenzial feierwütiger Teens. Blond sind drei Geschwister, die voller Hingabe Gitarre, Schlagzeug, Synthesizer und Bass spielen. Das junge Trio präsentiert eine variationsreiche Mischung aus Indie, Pop und Las Vegas Glamour. Blond, das ist der verbeulte Kaugummi-Automat, die misshandelte Barbie Puppe. Blond ist das Aufstoßen nach dem Genuss eines grellfarbenen Energydrinks. Mütter, sperrt eure Hunde, Handtaschen, Söhne und Autos weg, Blond liegt in der Luft!

Die Nowak
Einmal gehört, gehörst du ihr, dann zieht sie dich in ihren Bann, dann erliegst du ihrem Zauber. Wie die Nowak das macht? Vielleicht ist es ihre Stimme, zerbrechlich und zugleich durchdringend kraftvoll. Oder sind es ihre Lieder, deren Töne und Bilder sich unaufhaltsam in deine Festplatte graben? Ist es ihr filigran perlendes Klavierspiel, das dich Raum und Zeit vergessen lässt? Oder dich ihr Charme, mal fesselt frech, mal melancholisch? Eine Diva ist die Nowak nicht, sie ist im Grunde grad raus, sie weiß halt einfach was sie will und wenn sie dich will, dann holt sie dich und lässt dich nicht mehr los.
Die Nowak war schon mit Pam Pam Ida, Tim Neuhaus, Die Höchste Eisenbahn oder Konstantin Wecker unterwegs. All das hat Gründe.

John Garner
John Garner existiert als Trio erst September 2016. Anfangs tourte Frontmann Stefan Krause alleine unter diesem Namen, etwas später stieß Chris Sauer hinzu. Mit seiner ebenso außergewöhnlichen Stimme, zweiter Gitarre und Mandoline, finden die beiden ihren eigenen Sound und beginnen zusammen zu touren. Lisa Seifert ist seit 2016 Teil des Ensembles und ermöglicht seither den dreistimmigen Gesang, das Aushängeschild der Garners. Sie standen gemeinsam mit Greg Holden, Ryan Sheridan, Impala Ray, Mainfelt oder The O’Reillys and The Paddyhats auf der Bühne und gewannen zuletzt sogar die Pro7 Show „My Hit. Your Song“. Eine Reise, die gerade erst begonnen hat…

LIONLION
LIONLION ist eine Indierock-Band um die beiden eineiigen Zwillingsbrüder Michael & Matthias Rückert, deren Soundwelt die eingängigen Melodien Keanes, den Bombast von Muse und den Drive von Mutemath verbindet. Im Frühjahr 2018 haben LIONLION unter eigenem Label ihr Debütalbum The Atlas Idea veröffentlicht. Die beiden Single-Auskopplungen liefen u.a. auf Rotation beim Berliner Indie-Flaggschiff-Sender FluxFM, die Visions preiste die Band als “aktuelle Neuentdeckung” und das Musikvideo zu „What Do I Know“, gedreht an den Klippen der baltischen Küste, wurde vom bayerischen PULS in die Auswahl der besten Musikvideos des vergangenen Herbstes genommen. 2019 wird direkt nachgelegt: „Another Go“, ein musikalisches Bandmusik-Epos über das Auf und Ab des Miteinanders, setzte im Februar den Startschuss für ein spannendes Jahr, das mit der Veröffentlichung des zweiten Albums seinen Höhepunkt erreichen wird. Mit „Oceans Rise & Fall“ (Release im Herbst 2019) finden LIONLION die goldene Mitte zwischen Poesie und Sachlichkeit, Bewegung und Stillstand, großen Gesten und leisen Nuancen.

Matija
Musik ist mehr als nur Töne. Musik ist visuell und durchaus ideologisch. Kann Mode sein, kann Eskapismus sein, kann kulturelle und soziale Brücken schlagen. Die Macht der Kunst spielt bei Matija eine nicht zu unterschätzende Rolle. Matija sind Ästheten, Gentlemen, junge Meister, Freidenker, Punks, androgyne Dandys und Streber. „Driving in my dreams with both eyes closed“ – eine bittersüße Stimmung umgibt den neuen Song “The Calling” von Matija. Ein Song, der zeitgemäße Fragen stellt, den Zuhörer von der ersten Sekunde in seinen Bann zieht und ihn in ein Bad der Melancholie abtauchen lässt. Ein großartiges Zusammenspiel aus hypnotischen Beats, Synthesizern, Klavier, federnden Gitarren und der weichen, eingängigen Stimme des Frontmanns. “The Calling” – als konsequente Weiterentwicklung des Sounds von Matija, die ihr Debütalbum “Are We An Electric Generation Falling Apart?” letztes Jahr über Clouds Hill veröffentlicht haben und seitdem bereits mit einige etablierten Acts wie The 1975, Catfish & The Bottlemen oder Wanda als Support die Bühne teilten.

Schlakks
Schlakks aus Dortmund bahnt sich bereits seit einigen Jahren seinen Weg durch die musikalische Landschaft der Republik und ist dabei vor allem als Live-MC bekannt. Gemeinsam mit seinen Kompanions OPEK und Razzmatazz hat er in den letzten Jahren unzählige Festivalbühnen und Clubs abgerissen. Mit „Indirekte Beleuchtung“ ist im September 2018 der dritte Longplayer des Rappers und das erste in alleiniger Zusammenarbeit OPEK und Razzmatazz entstandene Album erschienen. Auf den 18 Tracks ihres gemeinsamen Albums „Indirekte Beleuchtung“ präsentiert das Trio einen offenen und warmen Sound, der ganz viel Live-Flair auf Platte presst und klassisches Sampling mit Live-Instrumentalisierung verbindet. Mal laid back und verjazzt, mal nach vorne gehend. Mal den Funk im Gepäck, mal ein Ausflug in die basslastige Musik. Sound zum Aufspringen – und sich Fallenlassen, irgendwo zwischen Old-School und 2018.

The Rocketboys
Seit fast einer Dekade sind The Rocketboys eine feste Größe der Musikszene von Austin, Texas. Während ihrer gesamten Karriere haben viele Filme, Werbespots und Fernsehshows (vor allem Glee, Private Practice und One Tree Hill) ihre musikalische Energie genutzt und einem neuen Publikum zugänglich gemacht. Tourneen mit Bands wie Twenty One Pilots, Dustin Kensrue und Relient K haben das Profil der Band deutlich erweitert. The Rocketboys haben im Herbst 2018 auch die Konzerte von NEEDTOBREATHE auf ihrer US-Tour eröffnet. Die letzten Jahre haben viele karrierebestimmende Momente mit sich gebracht. Darunter die Zusammenarbeit mit dem Grammy-Gewinner Joe Chiccarelli (The Shins, The Strokes, The Killers, U2, Beck u.v.m.), das Knacken der weltweiten iTunes-Charts mit der Single „Viva Voce„, zwei Tourneen als Support und Backing-Band von Thrice-Frontman Dustin Kensrue und die allererste Tour in Deutschland.

The Strumbellas 
The Strumbellas haben einen Plan. Das Sextett mag ja vor zwei Jahren mit „Spirits“ einen Welthit gelandet haben und mit der zugehörigen Platte „Hope“ ihrer Musik und dem Folkrock eine neue Richtung gegeben haben. Für die jüngste Single „Salvation“ geht es aber wieder an die Anfänge ihrer Karriere zurück. Dabei werden Ideen verarbeitet, die schon 2009 bei den Arbeiten an ihrer Debüt-EP entstanden sind. Musik machen sei wie ein Puzzle, sagt Sänger, Gitarrist und Songwriter Simon Ward; man finde immer wieder Teile, die zusammenpassen. Ein kleiner Tempowechsel, eine Modifikation in der Melodie, und schon zündet es. So war es auch im Falle des neuen Songs und so ist es auch im Falle ihres jüngst erschienenen neuen Albums „Rattlesnake“.

Tiavo
Nach Release ihrer ersten EP “Fast Unfassbar“ im März 2016, war 2018 das große Jahr von Tiavo: Als erster Act des von Genetikk gegründeten Labels „Outta This World“ veröffentlichte das Rap Duo am 02.03.18 ihr Debutalbum “Oh Lucy“ und führt damit die Erfolgsgeschichte Saarbrückens weiter fort. Auf den 13 Songs geben die Jungs einen abwechslungsreichen und diversen Einblick in die Themenwelt, die sie persönlich bewegt. Von Dankbarkeit über die Strapazen des “Hustlens“ auf dem Weg nach ganz oben bis hin zu den Schattenseiten des Musikgeschäfts wird alles gekonnt und einfühlsam thematisiert. Das Erstlingswerk bestätigt das unverkennbare Talent von Tiavo, unterschiedliche Genres gekonnt und authentisch zu vereinen. Der einzigartige Crossover-Stil aus harten Gitarrenriffs, Rap und Gesang liegt nicht zuletzt in der Tatsache begründet, dass Rapper Lucy mit HipHop und Produzent Deon mit Rock groß geworden ist.

Jugo Ürdens
Jugo Ürdens zählt zu Österreichs angesagtesten Rappern, ohne sich wie einer zu verhalten. Kein Protz, keine Kraftausdrücke. Dafür Humor mit Scharfsinn. Im Oktober des letzten Jahres veröffentlichte er mit „YUGO“ sein Debüt, spielte sich durch die Clubs der Heimat und ging dann mit RIN auf dessen komplett ausverkaufter Tour. Wenn das mal nicht Ansage & Aussage genug ist…


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Über den Autor

Tobias ist 31, Schwabe aus Überzeugung, trägt aus Prinzip keine kurzen Hosen. Liebt Musik, Bücher, Filme und Schnitzel.



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