Interviews

Veröffentlicht am 2.09.2019 | von Anne Beier

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ILGEN-NUR – Interview

Seit Ilgen-Nur ihre EP No Emotions im Frühjahr 2017 auf Kassette via Sunny Tapes veröffentlicht hat, ist einiges passiert. Vor etwas mehr als zwei Jahren das erste Mal überhaupt aufgetreten, war die Wahl-Hamburgerin mit türkischen Wurzeln mittlerweile schon mit Tocotronic auf Tour und europäische Tastemaker-Festivals wie das The Great Escape in Brighton, das Eurosonic oder das Spot Festival in Dänemark schickten Einladungen nach Hamburg. Nun ist endlich das Debütalbum Power Nap, das wie No Emotions, von Die Nerven-Gitarrist Max Rieger aufgenommen und produziert wurde, erschienen. Ihr klassischer Indierock-Sound lebt von 1990er-Slacker Anleihen, die rockigen Gitarren und ihre erzählerischen Lyrics sind Aushängeschild der Songs. Wir haben Ilgen-Nur im Vorfeld in Berlin getroffen und über ihr Album, die politische Dimension des Ruhms und die Schattenseiten des Jobs als Musikerin gesprochen.

Dein Album Power Nap erscheint am 30. August, was erwartet uns?
Ein Debütalbum, das die letzten zwei Jahre meines Lebens als Tagebuch zusammenfasst. Eine klassische Indierock-Platte mit Songs, die etwas schneller sind, aber auch mit ruhigen Songs. Es ist schwierig, das über sich selber zu sagen, aber das wäre es für mich.

Wenn du sagst, die Songs stammen aus den letzten zwei Jahren, ist es also kein klassisches Debütalbum, an dem du irgendwie gearbeitet hast, seit du angefangen hast, Songs zu schreiben?
Es gibt Songs, die drei Jahre alt sind. Es gibt beispielsweise einen Song, der schon in der Zeit der EP No Emotions entstanden ist. Aber die meisten Songs sind in letzten zwei Jahren passiert. Sie saßen schon relativ fest, weil wir sie auch schon seit zwei Jahren live spielen. Das war teilweise ein bisschen komisch, live Material zu spielen, das die Leute noch nicht kennen. Ich freue mich sehr darauf, dass wir jetzt auftreten können und die Leute die Songs besser kennen.

Du bringst Power Nap auf deinem eigenen Label raus; wie kam es dazu? Wo siehst du die Vorteile?
Ich bin ja selbst noch ganz neu im Musikbusiness. Vor zwei Jahren wusste ich nicht, was der Unterschied zwischen einem Label und einem Management ist. Ich musste mir die ganze Sache erst von Leuten, mit denen ich gearbeitet habe, erklären lassen. Es gibt natürlich gewisse Labels, die man kennt, die man auch cool findet und wo ich gerne eines Tages gesignt wäre. Aber bei diesem Album gab es keine Anfrage, wo ich gedacht habe: Das ist genau das, was ich will. Dann kam der Vorschlag von meinem Management, dass wir ein Sub-Label gründen und so entstand Power Nap Records. Die Vorteile sind, dass ich selbst in der Hand habe, wann ich es rausbringe, wie ich es rausbringe, wie ich es verbreite. Ich habe trotzdem genügend Leute, mit denen ich zusammenarbeite – man kann ja die Aufgaben, die ein Label erledigt, durch Leute ersetzen, die man einstellt. Natürlich habe ich beim Label eine fette PR-Agentur, aber ich kann auch so jemanden einstellen, der meine PR macht. Es hat mir auch irgendwie Angst gemacht. Man hört Horrorgeschichten, dass man an einen Vertrag gebunden ist für vier Jahre und drei Alben und ich glaube, für den ersten Release musste ich das nicht unbedingt haben.

Apropos Druck: Record Release Day – eher Erleichterung, Nervosität oder Freude?
Ich kann mittlerweile schon von Erleichterung sprechen und ich freue mich auch wirklich sehr. Ich freue mich darauf, weil es so ein langer Prozess war: Songs schreiben, im Februar aufnehmen, die Musikvideos machen, dann die Platte mischen, jetzt die ganze Promophase … Mittlerweise will ich einfach, dass das Album draußen ist und bin super gespannt, wie es danach wird. Ich versuche weder zu hohe noch zu niedrige Erwartungen zu haben und alles auf mich zukommen zu lassen. Ich bin aber natürlich trotzdem nervös, wie das Album ankommt. Ich glaube, das ist immer dabei. Wahrscheinlich haut niemand ein Album raus und denkt, dass es alle lieben werden. Ich weiß genau, dass es nicht alle lieben werden und muss irgendwie damit umgehen können.

Vor allem, weil deine Songs durch die erzählerischen Texte sehr persönlich sind. Wie fühlt sich das an beim Schreiben und beim Auftreten, wenn man weiß, dass man tausenden Leuten sein Innerstes preisgibt?
Ich finde den Moment befreiend, wo ich es für mich selbst schreibe. Dann lasse ich etwas raus, das in meinem Kopf vorgeht. Das ist die einzige Art, wie ich es auf Papier bringen kann, ich schreibe kein Tagebuch. Songs schreiben ist eine Mischung aus Tagebuch schreiben und Gedichte schreiben. Das dann vor einem großen Publikum zu spielen, finde ich cool, weil die Distanz, die man trotzdem zu den Leuten hat, befreiend ist. Schwierig wird es für mich, wenn enge Freunde oder Menschen, mit denen ich involviert bin, im Publikum sind. Leute, die wissen, worüber die Songs wirklich im Kern handeln oder wann ich sie geschrieben habe. Dann wird es manchmal ein bisschen zu persönlich. Vor fremden Menschen fällt es mir erstaunlicherweise sehr leicht, weil ich weiß, dass es Leute gibt, die sich mit den Gefühlen, die ich ausdrücke, auch identifizieren können. Das schweißt zusammen und gibt ein prinzipielles Gefühl von Zugehörigkeit.

Ist eine Tour zum Album geplant?
Ja, wir machen eine sehr lange Herbst-Tour in Deutschland und spielen das erste Mal auch im Ausland, worauf ich mich sehr freue.

Du warst als Support-Act mit Tocotronic auf Tour unterwegs: Wie war das als einzige Frau und auch mit dem Altersunterschied? Wenn man so eng ist und alle sind so anders als man selbst?
Wir sind ja nicht im gleichen Tourbus gefahren. Wir haben uns jeden Tag im Venue gesehen, wir hatten teilweise gemeinsame Backstagebereiche, wir hatten viel miteinander zu tun und Tocotronic waren auch sehr offen und wollten die Vorband kennenlernen. Es gab eine andere Frau auf der Tour: Babsi, die Tourmanagerin von Tocotronic, die mag ich richtig gern. Aber ja, es gab ein riesiges Team und Babsi war die einzige Frau. Es war natürlich cool, weil ich alle sehr gerne mochte und es gab niemanden, wo ich mich unwohl gefühlt habe. Ich mag ja meine Band richtig gern, die eher in meinem Alter ist. Aber klar, es gibt dann Momente, wo alles ein bisschen unsensibel ist. Manchmal frage ich mich, wie es ist, nur mit Frauen auf Tour zu sein. Ich kann es mir mittlerweile gar nicht vorstellen, aber es wäre eigentlich voll geil.

Ich habe in einem Interview mit Sasami darüber gesprochen, dass sie als Künstlerin ihre Kaufkraft nutzt, um Frauen zu unterstützen und deshalb immer, wenn es geht, Frauen einstellt.
Ich mache mir darüber natürlich Gedanken, denn ich suche ja mein Team aus. Ich habe auch Frauen, die für mich arbeiten. Aber mir geht es in erster Linie darum, dass der Job gut gemacht wird und dann kommen für mich die anderen Dimensionen dazu. Ich arbeite eigentlich nur mit Freunden zusammen, ich würde nie einen Typen in mein Team aufnehmen, der sexistische Scheiße erzählt. Das kann ich mir nicht vorstellen.

Was würdest du sagen, können Frauen in der Musikbranche sonst noch tun, um etwas zu verändern?
Ich finde, die reine Existenz reicht eigentlich schon. Ich frage mich auch, bin ich politisch genug, bin ich engagiert genug? Aber es ist schon ein Statement an sich, dass ich mich auf die Bühne stelle, weil ich eine doppelt marginalisierte Gruppe in Deutschland darstelle. Ich muss erst einmal nicht Geld spenden oder mich wahnsinnig politisch engagieren, weil ich diese Aufgabe gern den Leuten geben würde, die in einer viel privilegierteren Situation sind. Das merkt man ja immer wieder, dass viele große Bands Aktionismus betreiben und vielleicht auch ein schlechtes Gewissen haben, weil sie so viel Raum einnehmen.

Würdest du sagen, dass öffentliche Personen, zumindest ab einem gewissen Standing, die Verpflichtung haben, ihre Plattform und ihre Macht politisch zu nutzen?
Auf jeden Fall, ja. Ich glaube schon, dass ich meine Plattform nutze. Ich denke, Menschen, die mich kennen oder die mir folgen, wissen, dass ich mich für LGBTIQ*-Themen einsetze, dass ich Feministin bin und dass ich mich antirassistisch einordne. Ich glaube, das ist ganz klar. Aber wenn du eine*r der Mainstream Acts in Deutschland bist, dann musst du dich politisch einordnen. Du kannst nicht neutral bleiben in diesem Land, das geht nicht. Das finde ich teilweise echt schwierig. Du hast eine Verantwortung, wenn du so viele Leute hast, die deine Musik hören und dich anhimmeln. Wenn du eine Ansage bei deinem Konzert machst, die nur zehn Leute zum Nachdenken bringt, dann hast du deinen Job doch schon getan.

Ich komme mal wieder zurück zur Musik: Du hast in Interviews schon häufiger über das musikalische Erweckungserlebnis gesprochen, das Kate Nashs Album Made of Bricks für dich war. Würdest du sagen, das ist ein Grund, warum du auf Englisch singst?
Ja, auch weil ich mich ein bisschen hinter der englischen Sprache verstecken kann, weil es nicht meine Muttersprache ist, ich mich aber trotzdem sehr wohlfühle darin. Es legt einen gewissen Filter drauf. Ich denke auf jeden Fall, dass ich viel von amerikanischer und englischer Popmusik geprägt bin und dass das ein Grund ist, warum ich auf Englisch singe. Ich bin teilweise schlecht darin, mich auf Deutsch auszudrücken. Ich habe noch nie einen Song auf Deutsch geschrieben, das ist kein natürlicher Prozess für mich, obwohl ich mit 12 natürlich nicht ein so breites Vokabular hatte wie jetzt mit 23. Es ist einfacher, Sachen auszudrücken, ohne dass sie peinlich klingen. Deutsch zu schreiben, ohne cringy rüberzukommen, ist echt schwierig. Chapeau an die Leute, die es hinkriegen, denn ich glaube, es ist viel schwieriger, auf Deutsch zu schreiben.

Du sagst, englischsprachige Pop- und Indiemusik hat dich besonders beeinflusst: Welche anderen Alben oder Künstler*innen haben dich neben Kate Nash geprägt?
Tatsächlich viel Popmusik! Das erste Katy Perry Album One Of The Boys zum Beispiel, auch wenn da teilweise Songs drauf sind, die 2019 wahrscheinlich nicht mehr durchgehen würden – wie You’re So Gay, das geht eigentlich gar nicht. Aber sie hat auch sehr coole Songs. Viel Popmusik der 00er-Jahre, was ich im Fernsehen gesehen habe. Aber eben auch Nirvana, Hole, Bikini Kill, Arctic Monkeys, Amy Winehouse …

Du wirst oft mit Künstlerinnen wie Kate Nash oder auch Courtney Barnett verglichen. Was denkst du darüber, wie findest du das?
Es freut mich! Ich verstehe schon, warum ich vom Songwriting mit ihnen verglichen werde. Es sind zwei große Einflüsse von mir, deshalb schmeichelt es mir. Ich frage mich allerdings manchmal, wie es wäre, wenn ich auch mal mit Acts verglichen werden würde, die keine Frauen sind. Ich habe das Gefühl, Typen werden mit Typen verglichen und Frauen mit Frauen – das finde ich ein bisschen willkürlich. Aber wenn man meine Musik nicht kennt und von mir in einem Magazin liest, will man wissen, was ich ungefähr für Sachen mache. Deshalb müssen Vergleiche hergestellt werden, weil wir eine Gesellschaft sind, die in Schubladen denkt. So ist es auch mit dem Slacker-Rock-Genre, in das ich reingeschoben werde. Das passt schon irgendwo, es wird aber auch gemacht, damit es eben eine Schublade für mich gibt. Das ist legitim, das ist voll okay.

Aber dieses Slacker-Rock-Imagine kommt ja auch daher, dass deine Videos und die Fotos von dir lässig und relativ entspannt wirken. Aber jetzt mal ehrlich, der Job ist eigentlich knallhart. So eine Gammelhaltung kann sich doch heute niemand mehr leisten?
Nein, kann man nicht. Ich würde schon sagen, dass ich auch chillen kann und dass ich schon eine entspannte Person bin und ich habe mir ja diesen Beruf ausgesucht, damit ich keinen Job habe, bei dem ich von 8 bis 17 Uhr im Büro hocke. Darauf hatte ich noch nie Lust, da war schon immer eine Anti-Haltung von mir. Aber es ist natürlich auch ein Hussle. So musst dir den Tag selber einteilen, dann hast du eine Promophase und musst sechs Interviews an einem Tag geben oder du bist auf Tour und musst jeden Tag 7 Uhr aufstehen und sechs Stunden im Auto hocken, Sound Check, das Konzert spielen, du gehst 2 Uhr ins Bett und so geht das dann für Wochen. Es ist teilweise wirklich ein Knochenjob und vor allem am Anfang sehr undankbar, weil du nicht richtig bezahlt wirst. Ich denke schon, dass man eine gewisse Chill-Haltung haben kann, aber wirklich entspannen kann man nicht.

Hast du das Gefühl, dass von dir als junge Künstlerin erwartet wird, dass du am Zeitgeist lebst? Hast du diesen Druck, immer relevant sein zu müssen?
Ich verspüre da nicht so viel Druck. Es sind einfach Themen, Musik und Kultur, für die ich mich sowieso interessiere, in die ich mich reinlese und mit denen ich mich beschäftige. Aber es gibt auch Sachen, mit denen ich mich nicht so viel auseinandersetze. Ich habe zum Beispiel noch nie einen Instagrampost über den Klimawandel gemacht, ich schau auch nicht Game of Thrones zum Beispiel. Das heißt nicht, dass mir der Klimawandel egal ist, aber es gibt einfach Sachen, bei denen ich nicht so outspoken bin, was auch okay ist. Ich glaube, man merkt immer, was jemanden wirklich interessiert und was nur gemacht wird, weil man glaubt, dass es andere interessiert.

Du hast vorhin gesagt, du arbeitest nur mit Freunden zusammen. Wie ist es mit deiner Band: Seid ihr auch Freunde?
Ich glaube, wir waren erst Bekannte, dann Bandmitglieder, dann Freunde. Mittlerweise sind wir alle sehr gute Freunde geworden, das fühlt sich sehr schön an.

Wie muss ich mir das vorstellen: Die Band trägt deinen Namen, du schreibst die Songs – bist du die, die den Ton angibt?

Ich habe zu Hause eine Gitarre, da schreibe ich meinen Text und meine Gesangsmelodie und nehme ein Demo auf. Manchmal schreibe ich auch noch eine zweite Gitarre oder den Bass oder Drums und mach alles am Computer. Dann schicke ich in unsere Whats-App-Gruppe, dass ich einen neuen Song habe und die anderen schreiben ihre Parts. Ich bin schon diejenige, die sagt, wie Sachen gespielt werden sollen oder in welche Richtung es geht, aber ich vertraue allen extrem. Es sind alles sehr gute Musiker und ich lasse ihnen Spielraum, Dinge zu entscheiden. Ein Freund von mir, Max (Drangsal), schreibt alles komplett selbst und er spielt extrem viel selbst im Studio ein. Ich glaube schon, dass ich das könnte, wenn ich wollte, aber ich mag es, dass die Band einen Beitrag leistet zu den Songs. Ich mag es, live aufzunehmen, dass sie ihren Input geben, dass alle ihren speziellen Sound haben, der zu mir passt. Aber im Endeffekt bin ich die Person, die das Gesicht ist. Dadurch, dass der Fokus in meiner Musik auf dem Gesang und den Songtexten liegt, macht das auch Sinn. Es ist auch nicht immer die gleiche Live-Band, ich habe zwei verschiedene Bassisten, ich habe zwei verschiedene Drummer. Aber ich habe die gleiche Writing-Band, die Rechte an den Songs hat. Sie wollen auch gar nicht im Mittelpunkt der ganzen Sache stehen, das ist alles abgesprochen zwischen uns. Aber ich wollte von Anfang an nie eine „Band-Band“ haben. Dafür bin ich zu sehr Kontrollfreak. Ich kriege mit, wie es in „Band-Bands“ läuft und wenn man sich zu viert unterhalten muss, wie das Album heißt, wie der Song heißt, was die Idee vom Musikvideo ist….das könnte ich nicht. Ich treffe gerne Entscheidungen einfach selbst.

Zum Thema Albumtitel, letzte Frage: Wann hast du zuletzt einen Power Nap gemacht?
Ich wollte gestern, hab es dann doch nicht gemacht. Ich schätze mal vor ein paar Tagen – da hab’ ich Mittagschlaf gemacht. Obwohl, das war kein Power Nap.

Ilgen-Nur Tour:
08.09.2019 Berlin, Lollapalooza
27.09.2019 Worms, Pop Up Festival
28.09.2019 Wolfsburg, Sauna Klub
12.10.2019 Nürnberg Pop Festival
15.10.2019 München, Import Export
29.10.2019 Essen, Weststadthalle
30.10.2019 Dresden, Groovestation
04.11.2019 Erfurt, Engelsburg
05.11.2019 Wiesbaden, Schlachthof
06.11.2019 Köln, Bumann & Sohn
07.11.2019 Bielefeld, Movie
08.11.2019 Braunschweig, Eule
09.11.2019 Paderborn, Wohlsein
14.11.2019 Heidelberg, Karlstorbahnhof
15.11.2019 Augsburg, Soho Stage
16.11.2019 Schorndorf, Club Manufaktur
23.11.2019 Münster, Gleis 22
27.11.2019 Bremen, Lagerhaus
30.11.2019 Hamburg, Molotow
06.12.2019 Chemnitz, Atomino
07.12.2019 Berlin, Berghain Kantine

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