Kritik

Veröffentlicht am 7.02.2020 | von Dominik

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EVEREST – EIN YETI WILL HOCH HINAUS – Filmkritik

Foto-© DreamWorks Animation Studio

Auf meinem Dach ist ein Yeti!

(Yi – Everest – Ein Yeti will hoch hinaus)

In den letzten Jahren haben sich einige Animationsstudios mit ihren Filmreihen in den Vordergrund gespielt – sowohl bei Kritikern und Filmliebhabern, wie an den Kinokassen. Und dazu gehört sicherlich auch das unter anderem von Steven Spielberg gegründete DreamWorks Animation Studio, das mit den erfolgreichen Filmreihen wie Shrek, Madagascar, Kung Fu Panda oder auch Drachenzähmen leicht gemacht immer wieder für Kassenschlager sorgte. Gerade ist der neuste Animationsfilm aus dem Hause DreamWorks Animation im Heimkino erschienen: Everest – Ein Yeti will hoch hinaus!

In der Millionenstadt Shanghai lebt die aufgeweckte Yi mit ihrer Mutter und ihrer Oma zusammen und versucht sich durch Gelegenheitsjobs Geld anzusparen, um den Traum ihres verstorbenen Vaters zu verwirklichen und die Sehenswürdigkeiten des Landes zu besuchen. Eines Tages findet sie einen Yeti auf ihrem Dach, der aus einem Versuchslabor entkommen und auf der Flucht ist. Kurzerhand beschließt sie mit ihren Freunden Jin und Peng dem Yeti zu helfen und ihn zum Everest zurückzubringen. Ein großes Abendteuer beginnt – und ein Wettrennen gegen ihre Verfolger!

Everest – Ein Yeti will hoch hinaus hat alle Zutaten, die ein Animationsabenteuer für die ganze Familie benötigt: eine Heldenreise mit einer zufällig zusammengewürfelten Truppe aus Sympathieträgern, die ein flauschig-süßes Monster vor einer militant und profitgierig wirkenden Forschertruppe retten will. Dazu noch der von DreamWorks Animation bekannte grobe, wie putzige Figurenstil, einige illustre Szenerien und ein familientauglicher, wenn auch teilweise sehr naiver und plumper Plot, bei dem gerade auch das Ende an einigen Stellen hakt. Wobei sich der Spaß – zuletzt DreamWorks üblich – eher an die jüngeren richtet und leider nicht die Halbwertszeit und den Charme der Werke der Konkurrenz von Pixar hat, was auch damit zusammenhängt, dass viele der inhaltlichen Themen (Tod des Vaters, Trauerbewältigung, Tierhaltung/-versuche) hier nur kurz abgehandelt werden, um nicht den Spaß zu trüben.

Abominable (USA 2019)
Regie: Jill Culton
Sprecher: Nilam Farooq, Julien Bam, Bodo Wolf
Heimkino-VÖ: 6. Februar 2020, Universal Pictures Germany GmbH

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Über den Autor

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