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Veröffentlicht am 29.01.2021 | von Dominik

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JULIA STONE – Selbstheilungskräfte


Foto-© Brooke Ashley Barone

Während wir weiterhin mit großer Spannung auf das neue Solo-Album von Julia Stone – ansonsten die Schwestern-Hälfte des Geschwister-Duos Angus & Julia Stone – warten, das aufgrund einer Verzögerung bei der Vinylproduktion auf den 16. April verschoben wurde, serviert die australische Songwriterin ihre neue Single We All Have, feat. niemand geringeres als Matt Berninger von The National. Diese ist eine süße Ballade und der zarteste Song aus Sixty Summers und feiert die Selbstheilungskräfte eines jeden Menschen, selbst im Angesicht von verheerendem innerem Schmerz. Mit seinem sparsamen Klavier- und Gitarrenspiel repräsentiert We All Have die Dualität des neuen Albums. “This song is about how everything transforms and moves; even though you feel so shitty at one point, it might shift into something new,” erzählt Stone über die Inspiration hinter dem Song. “Love is all that we really need to be here for —not love with someone else but love in your heart.” 

Gastsänger ist Matt Berninger fügt hinzu: „It’s always really inspiring to hear old friends creating such amazing music. I’ve been a big fan of Julia’s work for a long time, and it was so fun to be invited to be a part of this song!“

Julia Stone taucht mit Sixty Summers kopfüber in die kosmopolitische, hedonistische Welt des nächtlichen, mondbeschienenen Pop ein und lässt ihre Folk- und Indierock Ursprünge hinter sich. Es ist Stone in ihrer wahrhaftigsten und strahlendsten Form, eine verehrte Ikone, die endlich ihre lange, geheime Liebesbeziehung mit diesem pulsierenden und komplexen Genre teilt.

Sporadisch aufgenommen zwischen 2015 und 2019, wurde das Album maßgeblich von Stones Hauptkollaborateuren Thomas Bartlett (alias Doveman) und der Grammy-Preisträgerin Annie Clark (bekannt als St. Vincent) beeinflusst und mitgeformt. Sie waren das symbiotische Paar, das Stone brauchte, um die Vision des Pops, die ihr vorschwebte zu verwirklichen. Die musikalische Bandbreite von Sixty Summers ist schwindelerregend groß; es ist meilenweit entfernt von Stones früheren Arbeiten und eine ganz eigene Welt für sich – eine surreale und atemberaubende neue Landschaft. Dort, wo Stones auf ihren früheren Solo-Platten The Memory Machine (2010) und By The Horns (2014) mit der natürlichen Dunkelheit kämpfte, die aus zu viel zu lieben entstehen kann, beansprucht Stone jetzt jeden einzelnen Teil ihrer selbst: Feuer, Wut, Liebe, Lust, Sehnsucht.

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Über den Autor

Bedroomdisco-Gründer, Redaktions-Chef, Hans in allen Gassen, Golden Leaves Festival Booker, Sammler, Fanboy, Exil-Darmstädter Wahl-Hamburger & happy kid, stuck with the heart of a sad punk - spreading love for great music since '08!



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