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Veröffentlicht am 18.02.2021 | von Dominik

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MYD – geborener Verlierer


Foto-© Alice Moitié

Nachdem der Ed Banger-Act und unprätentiöse französische DJ, Musiker und Produzent Myd zuletzt schon mit der ein oder anderen Single für wohliges Aufsehen gesorgt hat, kündigt er heute mit Born A Loser sein Debütalbum für den 30. April an! Gleichzeitig erscheint der Titelsong als neue Single, inklusive einem mal wieder hoch amüsanten Video, in dem Myd von seinem eigenen Double um seine Wohnung gejagt wird. Über den Song sagt er: „The song is an anthem dedicated to all the people who think they are losers. This feeling should give them the strength they need to go and achieve great things.”

Myd, der in Lille geboren ist, macht seit über zehn Jahren Musik, zunächst als Gründungsmitglied des gefeierten Kollektivs Club Cheval, wo er an Produktionen und Remixen für Künstler wie Kanye West, Dua Lipa oder Brodinski mitgewirkt hat. Sein Debütalbum umfasst nun 14 Songs und zeigt viel unverblümten, exzentrischen Flair. Born A Loser ist seine Coming-of-Age-Platte und ein Soundtrack zu den vielleicht sonderbaren Lastern des Lebens: eine betrunkene Runde Jazzercise, ein fauler Schwimmer im Babybecken, der seltsame Onkel, der sich im Discolicht dreht. “It’s really important to see yourself accomplishing the work,” sagt Myd. “Born A Loser is weird in its structure. There are pop songs, but there are also extreme production choices. Before, I was a bit shy with that. I’m finishing this album really confident. This way is my way, and I’m really happy about it.”

Born A Loser nimmt unterschiedlichste Einflüsse und Inspirationsquellen auf, sowohl durch die Feature-Künstler, als auch durch die verwendeten Samples. Im Titel-Song beispielsweise, kreist Flip Derrick Harriotts Gesang und dessen Reggae-Classics The Loser (1967) in einer hypnotische Schleife um den Refrain „I was born a loser“! Manchmal ist das Album lustig und flirty, mal nachdenklich, verträumt und warm mit intergalaktischem Fuzz. Es ist eine intime Platte, triefend vor Synth-lastigem Glanz, aber erst in den unwirschen Ecken und satten Texturen liegt die Autobiografie von Myd – zumindest für diesen Moment. “For me, the album is ending a chapter more than opening a new one,” sagt er. “I see inspiration like a lung. Sometimes you are inhaling, and you need to take inspiration and wisdom from lots of people. Then you have other times when you need to produce a lot. To create this album, I was by myself creating. I think the next chapter will be working with other people and sharing what I did.”

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Über den Autor

Bedroomdisco-Gründer, Redaktions-Chef, Hans in allen Gassen, Golden Leaves Festival Booker, Sammler, Fanboy, Exil-Darmstädter Wahl-Hamburger & happy kid, stuck with the heart of a sad punk - spreading love for great music since '08!



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