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Veröffentlicht am 23.09.2021 | von Dominik

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alt-J – der Traum geht weiter

Foto-© Rosie Matheson

Der Trubel und der Erfolgssturm seit dem Debüt An Awesome Wave (2012) muss den drei Herren von alt-J wie ein schöner, aber auch unwirklicher Traum vorgekommen sein, gehört die Band doch mit ihren drei bisherigen veröffentlichten Alben zu den erfolgreichsten britischen Bands des Jahrtausends. Nun legen Joe Newman, Gus Unger-Hamilton und Thom Green endlich nach und kündigen mit The Dream ihr viertes Album für den 11. Februar 2022 an! Jetzt weiß man schon darüber: The Dream ist ein Album voller Intrigen, Schönheit und Menschlichkeit – eine Verschmelzung von allem, was die Band ausmacht. Von wahren Verbrechen inspirierte Geschichten und Erzählungen über Hollywood und das Chateau Marmont treffen mit einigen der bisher persönlichsten Momente der Band zusammen. Schönheit und Dunkelheit liegen Seite an Seite und gehen oft nahtlos ineinander über – eine bewusste Entscheidung, die sich auf dem gesamten Album auszahlt. Die schillernde Instrumentierung der Band ist reifer geworden; es gibt immer noch abgefahrene Momente, aber eingesetzt mit einer kunstvollen Präzision. Es ist der Sound einer Band, die als Songwriter und Geschichtenerzähler gewachsen ist.

Und das zeigt die Band auch gleich mit ihrer neuen Single U&ME – einem der wohl bisher schönsten und ehrlichsten Songs des Trios, der sich anmutig entfaltet, mit neuen Elementen, die subtil in den Mix eingefügt werden, bis ein euphorischer Breakdown die Mitte durchbricht. Sänger Joe Newman bewegt sich zwischen glückseliger Euphorie und kunstvoller Zurückhaltung und erzählt eine Liebesgeschichte anhand von Momentaufnahmen, während sich die unvergleichliche Experimentierfreudigkeit der Band in einen Song kanalisiert, der von einem großen Gefühl der Freude getragen wird. Das Stück wurde während verschiedener Soundchecks auf der ganzen Welt geschrieben. Als die Band nach London zurückkehrte und die Aufnahmen hörte, wussten sie, dass es eine ihrer bisher dynamischsten war. Über den Entstehungsprozess sagt Joe Newman: „Es nahm von selbst Fahrt auf, es war das Beste, ihm einfach aus dem Weg zu gehen. Wir waren einfach da.“

Und Gus Unger-Hamilton ergänzt: „Es geht darum, mit seinen besten Freunden auf einem Festival zu sein, eine gute Zeit zu haben, Zusammengehörigkeit und das Gefühl, dass im Leben nichts besser sein könnte als das, was gerade ist.“ Man kann also festhalten – der Traum geht weiter!

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Über den Autor

Bedroomdisco-Gründer, Redaktions-Chef, Hans in allen Gassen, Golden Leaves Festival Booker, Sammler, Fanboy, Exil-Darmstädter Wahl-Hamburger & happy kid, stuck with the heart of a sad punk - spreading love for great music since '08!



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