QUEENS OF THE STONE AGE – Scherben neu zusammengesetzt

Foto-© Andreas Neumann

Nach diversen internationalen #1-Alben veröffentlicht die vielfach Grammy-nominierte US-Band Queens of the Stone Age am 30. Oktober mit Perfecth ihr neuntes Studioalbum bei Matador Records! Die Platte kreist um Formen der Liebe, um Verlust und Nähe. Joshua Homme und seine Bandkollegen verbinden dabei düstere mit versöhnlichen Momenten zu neun Songs, die weniger nach Perfektion suchen als nach dem, was entsteht, wenn die Scherben neu zusammengesetzt werden.

Kintsugi ist die japanische Kunst, zerbrochene Keramik mit Gold zu reparieren. Sie beruht auf der Vorstellung, dass etwas durch die Reparatur nicht weniger attraktiv, sondern sogar schöner wird. In genau diesem Geist entstand Perfecth. Es ist ein Album, das nur jetzt so hätte entstehen können. Homme, Troy Van Leeuwen, Michael Shuman, Dean Fertita und Jon Theodore haben sich als Kollektiv weiterentwickelt und eine gemeinsame Klarheit erreicht, die lang und hart erarbeitet werden musste. Die neun Songs erzählen von unterschiedlichen Formen der Liebe: von Familie, von Freunden und von Menschen, die wichtig sind – und solchen, die es vielleicht nicht mehr sind. Von Liebe, die einen beinahe zerstört, und solcher, die einen wieder zusammensetzt.

Aufgenommen wurde Perfecth zwischen New Orleans und Los Angeles, produziert wurde es von Joshua Homme und Michael Shuman. Die Musik wirkt bisweilen düster und bedrohlich, oft aber auch sanft und eigenwillig. „Jeder Song klingt, als käme er aus einer anderen Welt“, sagt Homme. „Und das war die Absicht. Weil das Album all diese Gefühle miteinander verbinden will, die sich um Liebe, Verlangen, Dummheiten und jene Art von Weisheit drehen, die irgendwann aus all dem wie ein Geschenk entsteht.“

Der Titel Perfecth entstand, weil das Wort „perfect“ noch nie ein ehrliches war. Perfektion existiert nicht, so Homme. So machte er „perfecth“ daraus – eine Schreibweise, die besser zu diesem Begriff passt, der sich nie ganz richtig angefühlt habe. „Nichts auf dieser Welt ist perfect, aber alles scheint irgendwie perfecth zu sein“, erzählt er.

Mit der Ankündigung erscheint die Single Insignificant Other, das vielleicht zentrale Stück des Albums. Die Aufnahme ist der zweite von insgesamt nur zwei Studiotakes und zeigt die fünfköpfige Band in einem absolut offenen und spontanen Moment, in dem sie sich gegenseitig Raum gibt und intuitiv aufeinander reagiert. „Es ist ein Lied über Distanz“, so Joshua Homme. „Darüber, wie jemand deine ganze Welt sein kann, nur um dann einfach zu verschwinden. Und über das seltsame Schwindelgefühl, das daraufhin zurückbleibt.“

Das Album erscheint auf CD, auf schwarzem Vinyl, exklusivem Petrol-Blue-Vinyl, als Transparent-Vinyl-Version – und als streng limitierte Deluxe Edition im Webstore von Matador und dem bandeigenen Shop.

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Dominik

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