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Veröffentlicht am 25.04.2011 | von Azhar

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MARITIME – Human Hearts

You can’t get sick or get sick of it,
can’t get it back or get back to it!

(Maritime – Faint Of Hearts)

An der simplen aber doch fast unmöglichen Aufgabe, einen passablen Sound für sich zu entdecken, der darüberhinaus mal etwas mehr als eine Halbwertszeit von 5 Jahren hat, scheitern zurecht so einige Bands. Wie schafft es also eine Truppe wie Maritime im Jahre 2011 so durchaus frisch zu klingen, wie ihr neuester Streich so charmant aufhorchen lässt? Keine Selbstverständlichkeit, wenn die Wurzeln in Kombos vergangener Ären wie Cap’n Jazz oder The Promise Ring fest verwurzelt sind. ‚Human Hearts‚ will und kann auch zu keiner Zeit die Wurzeln verleugnen, was es im gefühlten Overkill der Synth-Renaissance dieser Tage so interessant macht.

Wie schlägt sich aber das Album als Gesamtwerk? Nun, Davey von Bohlen und Co. können zwar ein konstant hohes Niveau vorlegen, verlieren sich aber manchmal in allzu diffusen Gefilden. Man hat das Gefühl, die Band hat bei manchen Songs brachliegendes Potential nicht genutzt oder schlichtweg auf zuvielen Baustellen gewerkelt. Damit keine Missverständnisse aufkommen: ‚Human Hearts‘ ist ein schönes Album geworden, man wünschte sich manchmal nur, die Band hätte mehr Herz bewiesen. Will meinen: nicht nur lediglich an der emotionalen Oberfläche kratzen, sondern sie auch zutage fördern. Dieser Anspruch ist wohl von Bohlen zuzuschreiben, schließlich hat er ja die Messlatte so hochgelegt. Selbst schuld könnte man sagen.

Maritime – Human Hearts
VÖ: 8. April 2011, Grand Hotel Van Cleef
www.maritimesongs.com
www.myspace.com/maritimesongs

httpvh://www.youtube.com/watch?v=PuXhek_kLAQ

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