Musik

Veröffentlicht am 1.01.2012 | von Dominik

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SNOW PATROL – Fallen Empires

If you were here beside me
Instead of in New York
If the curve of you was curved on me
I’d tell you that I loved you
Before I even knew you
Cause I loved the simple thought of you

If our hearts are never broken
Well there’s no joy in the mending
There’s so much this hurt can teach us both
Though there’s distance and there’s silence
Your words have never left me
They’re the prayer that I say every day.

Come on, come out, come here, come here!

(Snow Patrol – New York)

Seit 1994 gibt es die schottisch/nordirische Band Snow Patrol. Mittlerweile sechs Studioalben hat man veröffentlicht, gespickt mit gefühlvollen Hits, sodass man 2009 zurecht ein Zwischenfazit zog und mit ‚Up to Now‚ eine Art Greatest Hits-Album auf den Markt warf. Mit ‚Fallen Empires‚ veröffentlichten Gery Lightbody und Co. Ende 2011 nun endlich wieder neue Songs. In vierzehn Liedern toben sich die fünf Snow Patrol-Mitglieder mal aus, mal spielt man routiniert den bekannten Stil runter, mal markiert man, was man am besten kann: Balladen, die in großen Stadien gespielt werden sollen…oder im Radio.

Viel muss man nicht mehr über die Band schreiben, die sich seit dem 2006 erschienen Durchbruchalbum ‚Eyes Open‚ über Chart-Platzierungen, ausverkaufte Konzerthallen oder gar Support-Slots auf der U2-360°-Tour freuen konnte. Man ist mittlerweile eine Hausnummer im Musik-Business und läuft nicht nur als Untermalung diverser TV-Serien, sondern gerade auch im Radio. Und so zeigt sich auch ‚Fallen Empires‘ gespickt mit radiotauglichem Hitmaterial. Die zumeist in der Kuschelrock-Ecke einzuordnenden Lieder, bilden dabei eine routinierten Klangquerschnitt durch das Snow Patrol-Universum, bleibt man sich doch wieder mal treu beim Sound und zeigt das man genau weiß was die Fans von der Band erwarten. Und so kuschelt es sich auch zu ‚Fallen Empires‘ sehr ordentlich, man liefert mal wieder die großen Balladen, die schon bald zu Mitsing-Hymnen werden können, ‚New York‚ ist solch eine, ‚Those Distant Bells‚, ‚The President‚ oder ‚This Isn’t Everything You Are‚ genauso. ‚I’ll Never Let Go‚ und ‚Called Out In The Dark‚ sind dagegen die beiden Songs, die klanglich aus dem sonstigen Schema der Band herausfallen und dabei ansatzweise an die stark kritisierte Editors-Platte ‚In This Light And On This Evening‚ erinnert. Jedoch lässt man die Retro-/Synthie-Einflüsse nicht soweit Einzug halten, wie bei den Kollegen, sodass der geneigte Fan ‚Called Out In The Dark‘ immer noch als neue Single akzeptieren kann und sich nicht verschreckt abwendet.

Laut Aussagen der Band hat ‚The Suburbs‚ von Arcade Fire die Aufnahmen von ‚Fallen Empires‘ insofern beeinflusst, dass man sich dadurch berufen fühlte, mehr zu experimentieren, um an das Überalbum der Kanadier herankommen zu können. Dabei helfen durften Michael Stipe von R.E.M., Lissie, die auf vier Songs die weiblichen Gesangsparts übernimmt und Queens Of The Stone Age-Gitarrist Troy Van Leeuwen. Ein Meilenstein wie ‚The Suburbs‘ ist ‚Fallen Empires‘ letztlich nicht geworden, ein mehr als ordentliches Snow Patrol-Album allerdings schon – da werden sich sicher auch die meisten Fans einig sein.

Snow Patrol – Fallen Empires
VÖ: 11. November 2011, Polydor
www.snowpatrol.com

Snow Patrol – Called Out In The Dark from Madmo on Vimeo.

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