Film

Veröffentlicht am 11.06.2015 | von Larissa

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JURASSIC WORLD – Filmkritik

Jurassic World - Filmkritik

Das sind Saurier – das ist wow genug…

(Owen – Jurrassic World)

Vor 22 Jahren wurde der Jurassic Park zum ersten Mal erbaut, der berühmte Vergnügungspark, in dem es echte Dinosaurier zu bestaunen gab. Das Ende kennt so ziemlich jeder. Wer nicht gefressen wurde, wollte eigentlich nie wieder auf die Insel und befürworten wollte das Projekt am Ende dann auch niemand mehr. 22 Jahre später. ‚Jurassic World‚. Der Place to be – wenn man das nötige Kleingeld und einen festen Magen hat – der Traum jedes kleinen und großen Jungen, ein Luxus Resort mit Dinos zum Reiten und Streicheln, Dino Fütterungen, Showeinlagen und all den anderen schönen Dingen, mit denen man Profit aus den ausgestorbenen Tieren schlagen kann.

Das ganze geschieht unter der Leitung der jungen und kontrollsüchtigen Claire (Bryce Dallas Howard), die an diesem Wochenende Besuch von ihren Neffen bekommt. Wie jeder Vergnügungspark muss aber auch Jurassic World mit stetig neuen Attraktionen auffahren, um den Besucherfluss am Laufen zu halten. Praktisch, dass hinter den Kulissen die Wissenschaftler bereits an einem neuen Gencocktail für einen Dinosaurier rühren. Schneller, gefährlicher, „cooler“ soll er sein und in der Tat, der Indominus Rex erfüllt die gestellten Ansprüche und darüber hinaus wurde ihm noch ein interessantes Verhaltensmuster dazu gemixt. (Wer jetzt denkt, ich weiß wie das endet… Ja, das war nicht schwer vorherzusehen). Der hochintelligente Hybrid bricht aus und richtet auf der Suche nach seinem Platz in der Welt, ein fürchterliches Chaos auf der Insel an, bei dem Claires Neffen, die beiden jungen Brüder Zach (Nick Robinson) und Gray (Ty Simpkins) auf der Dessertkarte landen.

Gut, dass hinter den Mauern des Parks nicht nur Gen-Roulette gespielt wird, sondern der Ex-Soldat Owen (Chris Pratt) auch intensiv an seiner Beziehung zu einer Gruppe Velociraptoren arbeitet und dank des bewährten Clickertrainings – das man aus der Hundeschule kennt – erste Erfolge erzielt. Nachdem das Kommando „Mich bitte nicht nicht auffressen“ halbwegs sitzt, ziehen Owen, der Raptorenflüsterer und seine Velociraptoren Gang in den Kampf gegen den Hybriden.

Das Prinzip ist das selbe, wie in den vorigen drei ‚Jurassic Park‚ Verfilmungen. Die Natur findet immer einen Weg, aber die 3D Animation findet ihn schneller. Mit geschätzten 150.000.000$ als Budget wurde animiert, was zu es animieren gab. Und siehe da: Während der schwer pubertäre Teeanger Zach die vielen halb reifen Mädchen bestaunt, gibt es für den Zuschauer bei der Dino-Tour zur Abwechslung auch mal Dinos zu sehen – da hätte sich Jeff Goldblum sicherlich gefreut. Sogar mehr als bei den Vorgänger Filmen, was die bekannte Handlung und die teilweise flachen Dialoge wieder etwas ausgleicht. Die Kampf- und Fressszenen machen ebenfalls Spaß und den ein oder anderen Moment zum Erschrecken gibt es auch. Unterm Strich ist ‚Jurassic World‘ ein gelungener Popcornfilm, der zwar nicht ganz an seine Vorgänger anknüpft, der Storyline aber treu bleibt und schlussendlich braucht diese Reihe keine überzeugende Handlug. Sie hat Dinos und Dinos alleine sind schon prima.

3-4von5

Jurassic World (USA 2015)
Regie: Colin Trevorrow
Darsteller: Chris Pratt, Bryce Dallas Howard, Ty Simpkins, Nick Robinson, Vincent D’Onofrio, Omar Sy, Irrfan Khan
Kino-Start: 11. Juni 2015, Universal Pictures

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