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Veröffentlicht am 3.07.2018 | von Lara

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FLORENCE + THE MACHINE – High As Hope

And it’s Friday night and it’s kicking in
And I can’t dress, they’re gonna crucify me
Oh, but you and all your vibrant youth
How could anything bad ever happen to you?
You make a fool of death with your beauty, and for a moment
I thought that love was in the drugs
But the more I took, the more it took away
And I could never get enough
I thought that love was on the stage
You give yourself to strangers
You don’t have to be afraid
And then it tries to find a home with people, oh, and I’m alone
Picking it apart and staring at your phone

(Florence + the Machine – Hunger)

Die Band rund um Florence Welch meldet sich mit einem erneut epochalen Musikwerk zurück. High As Hope heißt das vierte Album von Florence + the Machine und klingt beim ersten Hören ruhiger als der dynamische Vorgänger How Big, How Blue, How Beautiful. Dennoch bewahrt das Album die orchestrale Ästhetik, die schon bereits beim Debüt der Band begeisterte.

High As Hope ist ein sehr persönliches Album, auf dem Florence Welch über ihre Krisen singt. „At seventeen, I started to starve myself I thought that love was a kind of emptiness“, heißt es im Song Hunger. Hier problematisiert sie ihre Magersucht, aber verpackt das Thema in einen kraftvollen und positiven Song. Hitverdächtig allemal. South East London Forever erinnert an ihre wilde Jugendzeit und ist eine Hommage an ihre Heimat. Florence geht es etwas minimalistischer und ruhiger an als auf ihrem manchmal tosenden Vorgängerwerk von 2015, das sich ganz dem Indierock widmete.

Sky Full of Song ist eine schöne Ballade, auf dem das Zupfen des Basses sehr herauszuhören ist. Man erwartet, dass der Track temporeicher wird, doch es bleibt beim zurückhaltenden Klang. Patricia haut wiederum mehr auf die Pauken und ist der Sängerin Pattie Smith gewidmet. „Oh Patricia, you’ve always been my North Star, And I have to tell you something, I’m still afraid of the dark“, singt Florence mit ihrer markanten starken Stimme.

High As Hope ist ein weiteres tiefgründiges Schmuckstück aus der musikalischen Kunstsammlung von Florence + the Machine. Raffiniere Klangwerke treffen wieder mal auf den kraftvollen Gesang von Florence, der nach wie vor Gänsehaut verursacht.

Florence + the Machine – High As Hope
VÖ: 29. Juni 2018, Virgin EMI
www.florenceandthemachine.net
www.facebook.com/florenceandthemachine

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