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Veröffentlicht am 23.11.2018 | von Susan

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SAM FENDER – Dead Boys EP

The anniversaries are short lived
But they come back around at a breakneck speed
My world spins so fast
The centrifugal force keep me stuck in the middle

We close our eyes
Learn our pain
Nobody ever could explain
All the dead boys in our hometown
We close our eyes
Learn our pain
Nobody ever could explain
All the dead boys in our hometown
All the dead boys in our hometown

We all tussle with the black dog
Some out loud and some in silence
Everybody ‚round here just drinks
That’s our culture

(Sam Fender – Dead Boys)

Man könnte meinen, dass es eigentlich in der heutigen Zeit keine Tabuthemen mehr geben dürfte. Viel zu aufgeklärt ist die Gesellschaft, viel zu unterschiedlich die Charaktere. Doch es gibt sie. Tief in ein jedem schlummern die kleinen Geheimnisse, die zwar einen jeden so vielseitig gestalten könnten, doch Konversationen mit anderen häufig wie ein Minenfeld erscheinen lassen. Dadurch entstehen schließlich soziale Missstände denen Sam Fender in seiner EP Dead Boys, die am 20. November erschien ist, auf den Grund zu gehen versucht.

So befasst er sich der 22-jährige Brite in der gleichnamigen Single beispielsweise mit der häufigsten Todesursache junger Männer in seiner Heimatstadt Newcastle: Suizid. Dabei will er die Menschen warnen und Unausgesprochenes ein neues Bewusstsein erwecken. Der junge Singer-Songwriter weckt damit aber mit seinen gesellschaftskritischen Themen nicht nur die Gemüter, sondern erscheint mit Poundshop Kardashians zusätzlich auch noch ganz oben auf dem tanzbaren Indie-Radar.

Fender ist jung und hat schon viel erlebt und das teilt er mit. Er teilt es mit der Welt und rückt diese Erfahrungen Stück für Stück wieder in ein ansehnliches Licht. Die Qualität des Newcomers ist dabei erstaunlich – aber hört selbst!

Sam Fender – Dead Boys
VÖ: 20. November 2018, Polydor
www.samfender.com
www.facebook.com/samfendermusic

Sam Fender Tour:
28.11. Zehner, München – ausverkauft
29.11. Auster Club, Berlin – ausverkauft
30.11. Artheater, Köln – ausverkauft

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Über den Autor

Susan wohnt in Hamburg und wollte früher hauptberuflich Groupie werden, bis ihr ein Exfreund einen Song auf Myspace widmete. Der hat bis heute 200 Klicks. Von ihr.



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