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Veröffentlicht am 27.07.2018 | von Sophia Sailer

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FYE & FENNEK – Separate Together

When I came when I came into your place
There was something that made me want to say
Amaze me me there’s nothing left inside

(Fye & Fennek – Places)

International zu klingen ist für deutsche Bands ja oft so ein mittlerweile ziemlich abgedroschenes Gütekriterium. Aber gut – wer will schon klingen wie Gabalier, Helene und Konsorten? Richtig. Niemand. Fye & Fennek tun es Gott sei Dank nicht.

Mit Separate Together veröffentlicht das Duo aus der Weltmetropole Kassel ein Debüt, das sich zwischen elektronischer Kühle und Singer-Songwriter-Intimität oszilliert. Die Sängerin erinnert stimmlich mal an Dillon (Sadelite) oder aber an Låpsley (Picasso Heartbeat) und ab und an wird auch die männliche Hälfte ans Mikrofon gelassen (Hear The Sun) – der Song ist vielleicht ein ganz netter Rausschmeißer, aber die elektronischeren Songs, über denen ihre eindringliche Stimme zu schweben scheint, funktionieren insgesamt besser. Dass sie ihre Inspiration eben nicht nur in The xx, sondern auch in Honne (Distance), Rhye und Flume finden, hört man.

Und obwohl man sich ja doch immer mal wieder fragt, ob sie jemals wieder abebbt, diese Welle an Indie-Electro-Bands, die gerade so durch die Lautsprecher und Kopfhörer schwappt, finden sich darunter immer mal wieder so ein paar, die einen trotzdem noch abholen. Fye & Fennek schaffen dies dank ihrer Vielfältigkeit. Selbst, wenn sie vielleicht hier und da ein bisschen über’s Ziel hinausscheppern, was ihre Effekte angeht (Hands).

Aber das sei den hessischen Mädels und Jungs an dieser Stelle einmal verziehen. Übrigens: Noch mehr zu lesen über die beiden gibt es in unserem Interview. Dieses findet ihr hier.

Fye & Fennek – Separate Together
VÖ: 27. Juli 2018, Filter Music
https://soundcloud.com/fye-fennek
www.facebook.com/fyefennek

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