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Veröffentlicht am 9.10.2018 | von Lara

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ROOSEVELT – Young Romance


Foto-© St. Weicken

Are we regressing? Are we in love?
It’s so hard to say when you’re never around
You keep on saying we’ll be alright
It’s just a lesson we need to learn
Can’t keep expressing
You’re breaking my heart
It’s so depressing how bad it hurts
I keep on waiting for it to stop
I think it’s too late now
I’m stuck
It’s too late to turn around
Your mistakes keep coming back
Can’t face you one more time
It’s too late this time

(Roosevelt – Forgive)

Marius Lauber alias Roosevelt ist zurück. Mit seinem zweiten Album Young Romance gibt es wieder ein schönes Album zum eingrooven in den Herbst. Sein Grundrezept aus Synthiepop und melodischen Gitarren bleibt bestehen, nur diesmal gibt es noch mehr 80er Vibes oben drauf.

Der Sound of Cologne schwirrt ja schon länger als Begriff durch die Musikwelt. Roosevelt ist wohl der Act, der diesen als einer der ersten mitgeprägt hat. Sein Debüt vor zwei Jahren war längst fällig nach einigen Tour-Jahren um die Welt. Süchtig machender Disco-Pop katapultierte den Kölner schnell in internationale Felder. Kein Wunder, dass Young Romance diesmal in Los Angeles aufgenommen wurde. Lauber entfernt sich hier etwas von der Clubmusik des Debüts und zeigt sich experimentierfreudiger mit großen Pop-Hymnen. Under the Sun ist solch ein Beispiel, auf dem sich der Synthie-Teppich groß ausbreitet. „Let me know if you still mean it, give your body and your soul“, heißt es hier. Wie der Albumtitel schon verrät, geht es auf dem Album vor allem um die Wirren der jungen Liebe. Das minimalistische Yr Love erinnert etwas an das intime Moving On vom Debüt und geht direkt ins Ohr. Anders ist Illusions, das mit seinem psychedelischen Sound auch von Tame Impala sein könnte. Losing Touch geht ganz im Pop auf und bleibt als Gute-Laune-Lied schnell im Gedächtnis. Der geheime Star-Track ist aber Forgive mit keinem Geringeren als Washed Out als Gast. Die sanfte Stimme des Amerikaners, gepaart mit groovigen Bass-Sounds ist einfach die perfekte Kombi. Die beiden sollten über ein gemeinsames Album nachdenken. Letztendlich muss Roosevelt muss wohl nicht mehr beweisen, dass er einer der spannendsten deutschen Indie-Acts ist. Bitte schnell mehr davon.

Roosevelt – Young Romance
VÖ: 28. September 2018, City Slang
www.iamroosevelt.com
www.facebook.com/iamroosevelt

Roosvelt Tour:
22.10. Docks, Hamburg
23.10. Live Music Hall, Köln
24.10. Astra, Berlin
25.10. Muffathalle, München

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