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Veröffentlicht am 14.06.2019 | von Lara

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AURORA – A Different Kind of Human – Step II


Foto-© Morgan Hill Murphy

Suffocate me
So my tears can be rain
I will water the ground where I stand
So the flowers can grow back again
‚Cause just like the seed
Everything wants to live
We are burning our fingers
But we learn and forgive

(Aurora – The Seed)

Das norwegische Popsternchen Aurora meldet sich mit dem zweiten Teil seines Konzeptalbums A Different Kind of Human – Step II zurück. Electronic Music for Empowerment könnte man ihren neuesten Move nennen. Nicht nur fährt Aurora wieder mit dynamischen elektronische Sounds auf, sondern singt dabei auch noch über Klimaschutz und veraltete Geschlechterrollen.

Seit 2016 ist die 22jährige Norwegerin auf Erfolgskurs. Auf ihrem Debüt All My Demons Greeting Me As A Friend vereinte sie mit ihrem düsteren Elektropop Mainstream sowie Indie Fans. Aus dem Norden kommt ja bekanntlich nur guter Pop, man erwähne Kolleginnen wie Robyn, Tove Lo oder . Trotzdem hat Aurora ihren ganz eigenen Stil. Elfenhafte Vocals in Kontrast mit starken Beats könnten nach wie vor den perfekten Soundtrack für Serien wie Game of Thrones bilden. Kein Wunder, dass The Chemical Brothers sie für 3 Tracks ihres neuen Albums No Geography verpflichtet haben. Auch auf der eigenen neuen Platte spielt die Sängerin mit Gegensätzen. Explosive Beats treffen auf ruhige Vocals, laute Töne treffen auf leise Vibes. A Different Kind of Human ist der zweite Teil nach Infections of A Different Kind, das vergangenen Herbst erschien.

Mit ihren Songs will Aurora Aksnes die Menschen in Zeiten von Klimakrise und sozialer Ungleichheit aufrütteln. „You’re hunting for love, killing for pleasure, lost in a concrete jungle“, heißt es auf dem treibenden Synthiebanger Animal. Hier beschäftigt sich die Sängerin mit dem Instinkt des Menschen, immer etwas jagen zu müssen. Bei The Seed verurteilt sie außerdem die Zerstörung der Natur. „You cannot eat money, oh no, when the last tree has fallen and the rivers are poisoned“, singt sie. Nicht nur die Umwelt solle man umarmen, sondern auch die eigene innere Natur – ein durchaus richtiger Gedanke. Das Thema Selbstliebe zieht sich auch durch Songs wie Hunger oder Daydreamer. Und immer pulsieren dazu kraftvolle Synthies und Drums. Dadurch wirken die Tracks wie ein musikalisches Manifest für eine bessere Welt. Die selbsternannte Musikerin für Warriors and Weirdos legt ein sehr zeitgemäßes Album vor, das trotz ernster Lyrics nicht schwerfällig wird. Aurora spielt mit größeren Klangflächen und perfektioniert den musikalischen Kontrast ihres Sounds. Hymnisch.

Aurora – A Different Kind of Human – Step II
VÖ: 7. Juni 2019, Vertigo Berlin
www.aurora-music.com
www.facebook.com/iamAURORA

In Kooperation mit Vertigo Berlin verlosen wir jeweils eine signierte Vinyl und eine signierte CD des neuen Aurora-Albums! Ihr wollt gewinnen? Dann schickt uns bis zum 21. Juni eine Mail mit dem Betreff „Aurora – CD oder Vinyl, je nachdem, was ihr gewinnen wollt“ und eurer Adresse an gewinnen@bedroomdisco.de und mit etwas Glück habt ihr bald schon Post von uns in eurem Briefkasten!


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