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Veröffentlicht am 22.04.2020 | von Susan

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DUKE DUMONT – Duality


Foto-© Universal Music

I love you
I love you
I love you
I love you
I love you
I love you
I love you
I love you
I love you
I love you
I love you
I love you
I love you
I love you

(Duke Dumont – Love Song)

Wenn sich das eigene Leben, oder wie in aktuellen Zeiten, sogar die ganze Welt etwas langsamer dreht, benötigt es hin und wieder einer kleinen Motivationsspritze, wie dem Debütalbum Duality von Duke Dumont. Diese wechselseitige Zuordnung, wie der Titel der Platte verrät, bildet Dumont durch die Trennung von eher Dance-lastigen zu emotionalen Songs ab.

So sorgen die ersten fünf Stücke des Albums schon für den gewünschten Auftrieb und mit dem Opener Therapy legt er gleich mit dem Vocal-House Stück los, das er bereits Anfang des Jahres als Single veröffentlichte. In Kollaboration mit UK Songwriter Zak Abel entstand anschließend die dynamische Hymne The Power, die an lange Partynächte erinnert. The Fear entstand in Zusammenarbeit mit der amerikanischen Songwriterin und Pianistin Niia und der 80s angehauchte Song Nightcrawler mit dem australischen Duo Say Lou Lou.

Mit dem Song Ocean Drive startet dann auch die zweite, emotionale und persönliche Hälfte des Albums, was in der erheblichen Reduktion des gesamten Tempos hörbar wird. Der anschließende Track Together entstand mit dem amerikanischen Soundtüftler How to Dress Well. Als wohl emotionalster Track findet sich als Abschluss des Albums Let Me Go, mit dem australischen Musiker Ry X wieder. Neben den Vocal-Features, der unterschiedlichen Künstler, wurde der Longplayer mit Streichern, Gitarre, Schlagzeug und Piano-Arrangements aufgenommen und erhält dadurch ganz eigene Facetten.

Duke selbst ist bekannt für seine Chicago-House beeinflusste Underground-Produktionen und während er in der Vergangenheit lieber im Hintergrund agierte, konnte er sich in Duality nun selbst beweisen. Seit 2012 beschreitet er diese eigenen Wege schon und veröffentlichte unter anderem zwei EPs auf Tigas Label Turbo Recordings. Diese verhalfen ihm zu nicht nur mehr Aufmerksamkeit, sondern er trat gleichzeitig aus dem eingestaubten Aufnahmestudio, direkt auf die Dancefloors der Welt. Und der Erfolg gibt ihm recht. Denn auch wenn schon einige Festivals für dieses Jahr abgesagt sind, schafft er es mit Duality doch noch die größten Couch Potatoes unter uns aus der Reserve zu locken.

Duke Dumont – Duality
VÖ: 17. April 2020, Universal Music GmbH
www.dukedumont.com
www.facebook.com/dukedumont

YouTube video

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Über den Autor

Susan wohnt in Hamburg und wollte früher hauptberuflich Groupie werden, bis ihr ein Exfreund einen Song auf Myspace widmete. Der hat bis heute 200 Klicks. Von ihr.



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