Kritik

Veröffentlicht am 22.01.2019 | von Dominik

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MILE 22 – Filmkritik

Das war eine ganz einfache Geschichte – wir haben den falschen getötet!

(James Silva – Mile 22)

Seit seinem 2013er Film Lone Surviver macht der US-amerikanische Regisseur Peter Berg keine Filme mehr ohne Marc Wahlberg in der Hauptrolle…und so folgt nun nach den weiteren gemeinsamen Werken Deepwater Horizon und Boston der Actionkracher Mile 22!

Wo Diplomatie nicht mehr weiter weiß und auch die offiziellen militärischen Wege in eine Sackgasse führen, schlägt das Team um Elitesoldat James Silva (Marc Wahlberg) zu. Im Auftrag der US-Regierung und auf Geheiß des eigensinnigen James Bishop nehmen sie sich besonders brisanter Fälle an. Der neuste Fall wirkt eigentlich wie ein Spaziergang – in einem südostasiatischen Land sollen sie einen Polizisten von der amerikanischen Botschaft zum Flughafen und damit außer Landes schaffen. Wenn er in Sicherheit ist, bekommt die Regierung den Code um eine große Menge Caesium aufzuspüren. 22 Meilen liegen zwischen Botschaft und Flugplatz…doch diese werden alles andere als ein Spaziergang!

Nachdem das Team Berg + Wahlberg zuletzt bei Deepwater Horizon und Boston zwei reale Geschichten in packende Action-Dramen umsetzten, gibt es nun mit Mile 22 mal ordentlich, frei erfundene Action. Und die beiden lassen es gleich gehörig krachen – fängt der Film noch gemächlich an, legt er schon bald eine gehörige Schlagzahl vor, ein hoher Bodycount, viel Blut, Patronenhülsen und auch handgemachte Material Arts-Prügel inklusive. Dass man dann noch zum Ende hin einen gewieften Plot-Twist inszeniert, versucht den Film zu mehr zu machen, als er ist und nimmt ihm damit ein wenig die Gradlinigkeit, die zuvor hauptsächlich den Spaß ausgemacht hat. Trotzdem ein passabler Actioner für Zwischendurch!

Mile 22 (USA 2018)
Regie: Peter Berg
Darsteller: Mark Wahlberg, Ivo Uwais, Lauren Cohan, Ronda Rousey, John Malkovich
Heimkino-VÖ: 25. Januar 2019, Universum Film


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Über den Autor

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