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Veröffentlicht am 23.08.2011 | von Dominik

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RANGO – Filmkritik

Meine Figur sei undefiniert? Das ist absurd, ich weiß wer ich bin…ich bin der Dings, der Protagonist, der Held. Jede Geschichte braucht einen Helden!

(Rango – Rango)

Von wegen Helden werden geboren, abseits von ‚Superman‚ gibt’s so etwas nicht, ist doch gerade auch das Durchlaufen von schweren Prüfungen, verbunden mit Selbstzweifel und dem Reiz des Aufgebens, wichtig für die Schleifung eines wahren Helden-Charakters (siehe auch Batman). Einer der sich mit Helden auskennt ist sicherlich Regisseur Gore Verbinski, hat dieser doch schon zu genüge bei seiner Arbeit an der ‚Fluch der Karibik‚-Reihe mit Helden bzw. Antihelden zu tun gehabt. Jetzt stellt er einen ähnlich unheldenhaften Charakter in den Mittelpunkt einer Geschichte, wie schon Captain Jack Sparrow einer war: Rango!

Im wilden Westen ist das Überleben keine Leichtigkeit – weder für Mensch, noch Natur, noch für die Tiere. Noch schwieriger ist die Lebenssituation allerdings für ein verwöhntes Haustier, das nur das gesicherte Leben in seinem Terrarium kennt. Und so sieht die Lebenserwartung auch alles andere als rosig aus, nachdem Rango, ein leicht hysterisches und impulsives Chamäleon, durch einen Zufall auf einem Highway in der Wüste strandet. Doch alles lamentieren bringt nichts, Rango macht sich auf den Weg in eine angeblich nah liegende Stadt, wo er hofft seinen Wasserhaushalt ausgleichen zu können. Doch genau dort liegt auch bei den Bewohnern der Stadt Dreck das Problem – es gibt kein Wasser mehr. Nur gut, dass Rango sich gerade in seiner exzentrischen Art zum Superhelden hochstilisiert hat und sich jetzt als neuer Sheriff dem Problem annimmt.

‚Rango‘ ist eine Animations-Komödie, wie aus dem Lehrbuch: Überbrodelnde Kreativität, gepaart mit einer witzigen und flotten Geschichte, gewürzt mit einem unnatürlichen Helden und einer Menge Action, Herz und Spaß – und das alles im besten technischem Gewand. So bleibt kein Auge trocken, wenn Rango sich durch sein selbst zugefügtes Leid stümpert und immer wieder die falschen Entscheidungen trifft, um letztlich am Ende doch das richtige zu machen. Das Glück des Tüchtigen, nennt man das wohl, wir nennen es ‚Rango‘!

Rango (USA 2011)
Regie: Gore Verbinski
Sprecher im Original: Johnny Depp, Isla Fisher, Abigail Breslin, Alfred Molina, Bill Nighy, Ray Winstone, Timothy Olyphant
DVD-VÖ: 19. August 2011, Paramount Home Entertainment

httpvh://www.youtube.com/watch?v=C4iIgmHmCD0

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Über den Autor

Bedroomdisco-Gründer, Redaktions-Chef, Hans in allen Gassen, Golden Leaves Festival Booker, Sammler, Fanboy, Exil-Darmstädter Wahl-Hamburger & happy kid, stuck with the heart of a sad punk - spreading love for great music since '08!



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