Film

Veröffentlicht am 14.02.2013 | von Tobias

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STIRB LANGSAM – EIN GUTER TAG ZUM STERBEN – Filmkritik

Jetzt wird‘s laut!

(Alik – Stirb Langsam – Ein guter Tag zum sterben)

Heute haben wir einen besonderen Kinotipp der Woche. ‚Stirb Langsam – Ein guter Tag zum Sterben‚ mit ausführlicher Kritik, passend zum heutigen Kinostart.

Als ich zum ersten Mal gehört habe, dass es einen neuen ‚Stirb Langsam‚-Film geben wird, hat sich bei mir eher die Freude eines kleinen Kindes geregt, als die eines Kritikers. Leider weiß auch ich, dass die letzten beiden Teile der unglaublich, erfolgreichen Filmreihe, nicht gerade Höhepunkte waren. Der Charme, die Selbstironie, die perfekt inszenierte Action und die Sprüche von Bruce Willis machten die ersten Teile zu einem Kinovergnügen äußerst kurzweiligem Ausmaßes. Heute läuft nun der 5. Teil, mit dem Titel ‚Stirb Langsam – Ein Guter Tag zum Sterben‘, in den deutschen Kinos an.

John McClane (Bruce Willis) verschlägt es dieses Mal nach Russland. Über seine Kontakte bei der Polizei hat er erfahren, dass sein Sohn Jack McClane (Jai Courtney) dort im Gefängnis sitzt und auf seine Verurteilung wartet. Dort angekommen trifft ihn nicht nur ein kultureller Schlag, sondern auch eine Bombe direkt vor dem Gerichtsgebäude, in dem sein Sohn sitzt. Dieser begegnet auf der Flucht, mit dem russischen Gefangenen Komarov (Sebastian Koch), seinem Vater und muss ihn wohl oder übel mitnehmen. Erst langsam düngt es John, dass sein Sohn kein Straftäter ist, sondern ein gut ausgebildeter CIA-Geheimagent. Er hat den Auftrag eine Akte von Komarov zu beschaffen, welche Beweise für die illegalen Geschäfte eines hochrangigen, russischen Politikers enthält. Nachdem die Mission aber immer mehr aus den Fugen gerät, machen Vater und Sohn das was sie am Besten können: Verbrecher zur Strecke bringen und ganze Stadtteile zerstören.

Um es gleich vorwegzunehmen: ‚Stirb Langsam – Ein guter Tag zum Sterben‘ wird nicht in die Annalen des Actionfilms eingehen. Der Zauber der ersten beiden Teile ist einfach verflogen und es wurde mit der Zeit gegangen. Noch schneller, noch höher und noch härter ist die Devise von Regisseur John Moore – auf Kosten von Charme und Kult. Aber so richtig übel nehmen kann man es ihm auch nicht. Es ist größtenteils einfach nett John McClane in seiner Vaterrolle zu sehen. Bruce Willis versteht es als einer der wenigen des Fachs, dass Selbstironie ein wichtiger Bestandteil der heutigen Actionhelden ist. Die Spezialeffekte sind großartig und bei dem Finale des Films stockt einem schon mal der Atem. Alles in allem bekommt man, was man beim Kauf der Kinokarte erwartet: Hochwertige Action, ohne Tiefgang aber mit einer vertrauten Figur, die uns schon des Öfteren sehr erfreut hat. Yippie Yeah Yeah Schweinebacke!

A Good Day to Die Hard (USA 2013)
Regie: John Moore
Darsteller: Bruce, Willis, Jai Courtney, Sebastian Koch, Mary Elizabeth Winstead, Yuliya Snigir
Kinostart: 14. Februar 2013, 20th Century Fox

httpvh://youtu.be/S8uT8GIWrfE

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Über den Autor

Tobias ist 31, Schwabe aus Überzeugung, trägt aus Prinzip keine kurzen Hosen. Liebt Musik, Bücher, Filme und Schnitzel.



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