Die Schlagzeile wird lauten: Die Auferstehung des Champs!

(Erik Kernan Jr. – The Champ)

Als sich Erik Kernan Jr. und der Champ treffen sind beide leicht angeschlagen: Eriks Berufs- und Privatleben befindet sich in einer Sackgasse, während der abgehalfterte ehemalige Boxer auf eben dieser lebt. Doch gerade durch eine Story über das Leben von „Battling Bob Satterfield“ erhofft sich der junge Sportjournalist seinen beruflichen Aufstieg - was ihm auch zu gelingen scheint: Die Nation ist gerührt und schon flattern die ersten Angebote ein, die ihm dabei helfen könnten aus dem Schatten seines Vaters, einem verstorbenen Radiomoderator, zu treten.

Doch alles soll anders kommen, denn die ersten Stimmen werden laut, dass Bob Satterfield schon tot ist und sich der Obdachlose nur für den Boxer ausgegeben habe. Verzweifelt sucht Erik nach Beweißen für die Wahrheit seiner Geschichte und steht schon bald am Scheidepunkt – wird er seiner eigenen Geschichte eine gute Wendung geben können?

Sport- und im besonderen Boxfilme sind nicht unbedingt Kassenfüller in Deutschland – ganz anders in Amerika. Und so wundert es nicht, dass nach „Ali“ und „Das Comeback“ mal eine andere Boxgeschichte, die mehr abseits des Boxrings stattfindet, in einen Film verwandelt wurde. „The Champ“ glänzt dabei nicht nur durch seine beiden Hauptdarsteller Samuel L. Jackson und Josh Hartnett, sondern gerade auch durch die gute Geschichte und deren gelungene filmische Umsetzung.

Den ganz großen Coup landet der Film zwar letztlich nicht, etwas zu steril wirkt der Film aufgrund seiner fast dokumentarischen Sicht auf die Geschehnisse, bildet aber trotzdem eine angenehmen Abwechslung zu den sonstigen amerikanischen Sportfilmen, die gerne mit viel Pathos auf die Tränendrüse drücken. Also alles im grünen Bereich, oder Champ?

Resurrecting the Champ  (USA 2007)
Regie: Rod Lurie
Darsteller: Samuel L. Jackson, Josh Hartnett, Kathryn Morris, Alan Alda, Teri Hatcher
DVD-VÖ: 28. Januar 2010, Ascot Elite Home Entertainment

Hier, Ohren gelauscht: es gibt was Neues, was brandneues…So neu, ich kann kaum still halten: New Young Pony Club haben eine neue Single, ein neues Video und ein neues Album. Alles auf einmal und so überraschend! Mit denen hätte ich ja fast gar nicht mehr gerechnet.

2007 kam das Album “Fantastic Playroom” raus und am 16. April folgt endlich “The Optimist”. Und damit wir alle einen Eindruck gewinnen können, gibt es das Album zur Zeit bei myspace im Stream. Besser kann der Abend gar nicht laufen und nun mal fix das Video angeschaut, die neue Single “Lost  A Girl” abgefeiert und die Vorbestellung für das Album abschicken!

www.myspace.com/newyoungponyclub

New Young Pony Club - Lost  A Girl

Ey und es wird noch geiler: New Young Pony Club kommen auf Tour! Also direkt noch das Ticket dazuordern!

21.04.2010 Hamburg - Prinzenbar Halle
22.04.2010 Berlin - Broken Hearts Clubs Special
25.04.2010 München - Atomic Cafe
27.04.2010 Heidelberg - Karlstorbahnhof


And so you’re drinking in your room
To make it all go
It didn’t end too soon
You’ve got the next one
You’re holding on too long
You’ve got to let go
Your other love is gone
And you know

(Two Door Cinema Club - Eat That Up, It’s Good For You)

Wir wissen ja langsam, dass das Label Kitsuné zumeist sehr guten Geschmack beweist bei der Auswahl für die Kitsuné Maison Compilations. Die Band Two Door Cinema Club hat jetzt unter den Fittichen von Kitsuné ihr Debüt “Tourist History” veröffentlicht und stellt sich mit ihrer Kombination aus Indie-Pop und Elektronik Elementen der Zuhörerschaft vor.

Der Name Two Door Cinema Club war bereits auf den Compilations 7 mit dem Lied “Something Good Can Work” und Compilation 8 mit “I Can Talk (Moulinex Remix)” zu lesen und zu hören. Und allein die zweimalige Platzierung auf der Compilation zeigt, dass wir es hier nicht mit einem One Hit Wonder zu tun haben, sondern einem ernstgemeinten Act, der die Indie Welt revolutionieren soll. Die 3 Jungs aus Irland sind die nächsten bzw. verjüngten Phoenix. Der Pop Anteil in den Songs ist zumindest sehr hoch und die leicht beschwingten Melodien lassen Tanzgefühle aufkommen. Wer jetzt glaubt wir haben hier das Album zum über die Blumenwiese hüpfen und zur heilen Welt vorstellen, den müssen wir enttäuschen oder wohl eher beruhigen: manche Texte auf der Platte haben, ganz im Gegenteil leicht traurige Anmutungen und nett gemeinte Kopfhoch-Zeilen. Da geht beim näheren Zuhören auch ein wenig die Tanzstimmung verloren.

Aber Unterhaltung ist hier wohl doch eher das Stichwort. Der rote Faden wird durch die immer gleichklingende Gitarre gesetzt. Viele Variationen und Neuerungen werden nicht gemacht, man bleibt zur Sicherheit bei der funktionierenden Drumcomputer-Genauigkeit. Das Augenmerk ist wohl der absolut cleane Sound der Band auf den besonderen Wert gelegt wird.

Auch wenn ich hier eigentlich keine Individualität in den Songs feststellen kann, ist das Lied “What You Know” wohl das Einfallsreichste. Das mag an der rhythmisierten Bridge liegen, es mag an den Lyrics liegen. Die Gesamtheit des Liedes berührt unheimlich. Aber nicht nur dieses Lied sondern auch “Undercover Martyn” machen einiges her und natürlich auch die bereits veröffentlichten Compilation Hits verfehlen ihre Wirkung vom Kopfnicken bis hin zum ausgearbeiteten Indie-Dance-Schritt nicht.

Wer das Rad bzw. in diesem Fall die Musik nicht unbedingt neu erfunden haben möchte, aber trotzdem eine stimmungsvolle Platte sein eigen nennen will, der ist mit Two Door Cinema Club gut beraten und kann sich getrost seinen Tag damit etwas verschönern!

3-4von51

Two Door Cinema Club - Tourist History
VÖ: 05.03.2010, Cooperative Music
www.myspace.com/twodoorcinemaclub

http://twodoorcinemaclub.com

Two Door Cinema Club - Something Good Can Work

“Entschuldigung, wo geht es hier zum Swimming Pool, mein Polyester Sweater ist ziemlich warm?”

Die jungen Männer, die mich das fragen sehen irgendwie komisch aus. Irgendwie so, als ob sie nicht aus der Jetzt-Zeit stammen würden. Kurze Schnauzer, Ringelshirts, die Jeansjacke ist etwas zu kurz, Pinselfrisuren, ach diese 80s Fetischisten wieder. Diese Kitschtypen, New Romantics und so. Jetzt tauen sie wieder auf, waren circa ein Jahrzehnt tiefgefroren und plötzlich meinen sie…moment, was ist das denn? Wer schlängelt sich denn da in den Hintergrund? Ist das etwa? Oh mein Gott, ein Leoparden-Body, eine Jeansjacke, ein Frotteeband in der aufgeregt-wippenden Dauerwelle. Eine weitere Reliquie aus den 80ern. Wie geil ist das eigentlich?

Wer denkt ich schreibe das in einer Stimmung des “Musik-ist-heute-besser”- Hochmuts und mit abschätzender “Ach die 80s” Geste, sorry. Denn ich liebe die 80s und bin froh, dass sich die Londoner Andelé Peligroso Pericosima, Fernando Percival III. und Affa Da auf diese Musik zurückbesinnen und uns mit dem Song ” Dance The Way I Feel” eine Hommage sondergleichen liefern. Ou Est Le Swimming Pool nennen sich die drei und verzaubern einen mit verklärten Synthiflächen, heimlichem Discobeat und MGMT Nostalgie im Gesang, herrlich!

Ich warte sehnsüchtig auf mehr, leider gibt es im Moment nur die Single und erkläre hiermit: Bedroomdisco = Fan!
www.myspace.com/ouestleswimmingpool

Ou Est Le Swimming Pool - Dance The Way I Feel

Try and do the things you want
But you never do them for me
Try and say the things you want
But you never say them to me
And move on, and move on, and move on, and move on
To someone else
But its always the same problem

(Good Shoes – The Way My Heart Beats)

2007 veröffentlichten die Good Shoes mit „Think Before You Speak“ ihr Debütalbum – darauf 14 Songs, lauter gefühlte 2-Minüter, die durchgängig direkt auf den Punkt kommen und das Tanzbein in der Indie-Disco zum Zucken bringt. Ein Album, das Spaß macht – nicht mehr und nicht weniger.

Und genau daran scheinen die vier Jungs aus Morden, einem Stadtteil Londons, sich beim zweiten Album versucht zu haben: Mehr Nachhaltigkeit! Das zeigt sich daran, dass man mal die Geschwindigkeit raus nimmt und mehr Variationen in den Sound und damit in die Lieder bringt. Da passt es, dass Sänger Rhys Jones auch noch das Ende seiner Beziehung verarbeitet. Kein Wunder, dass an manchen Stellen die Leichtigkeit und Unbekümmertheit des Debütalbums abhanden gekommen ist.

So quält man sich bei „Everything You Do“ mit der Band durch ein schwerfälliges Lied, das an einen langen Beziehungsstreit erinnert, um dann zwar wieder mit Songs beglückt zu werden, die in die Richtung des Debüts zielen, aber doch nicht richtig zünden wollen – „I Know“, „Do You Remember“ und „A Thousend Miles An Hour“ seien hier beispielhaft erwähnt. Aber alles ist natürlich nicht schlecht – „The Way My Heart Beats“ schlägt als Opener des Albums die Brücke zwischen dem ersten und zweiten Album, „Under Control“ überzeugt als catchy erste Single, während man sich mit den Titeln „Then She Walks By“ und „City By The Sea“ mit zwei gelungenen balladen-artigen Songs verabschiedet.

No Hope, No Future“ zeigt insofern eine Momentaufnahme einer jungen Band, die ihren Weg sucht und sicherlich noch nicht am Ende der Reise angekommen ist. Dabei kam ein Album heraus, das nicht den Spaß, den das Debüt versprühte, wiederholt, aber gleichzeitig auch nicht den richtigen Durchbruch der Band markieren wird – aber vielleicht im Nachhinein als das Album bezeichnet werden wird, mit dem die Band langsam erwachsen wurde. Also ganz so düster wie der Albumtitel, sieht die Zukunft dann doch nicht aus.

Good Shoes – No Hope, No Future,
VÖ: 5. März 2010, Pias UK/Brille
http://www.myspace.com/goodshoes
http://www.goodshoes.co.uk

Wer denkt wir würden faul zuhause rumhängen, wenn wir nicht gerade auflegen, moderieren oder hier Sachen posten - denkt falsch! Always on the run, wie wir nun mal sind, schauen wir dann auch gerne mal bei Freunden und Kollegen vorbei. Heute gibt es so eine Möglichkeit von der ihr auch etwas haben könnt: Unsere Playliste wird ab 21 Uhr auf QUU.FM gespielt, samt kleinem Interview und Infos um unser kleines Bedroomdisco-Universum (HIER gibt es mehr Infos zur Sendung). Also meine Damen und Herren - Tune In and Spread Love For Great Music oder wie es Joy Division sagen würden: Dance, Dance, Dance to the Radio!

Und für alle die Angst vor unerwarteten Dingen haben und sich nicht überraschen lassen wollen, gibt es hier und jetzt schon mal unsere Playliste:

Peasant – The End
Holly Miranda – Waves (Radio Edit)
Efterklang – Modern Drift
Velveteen – We Measured Twice
An Horse – Little Lungs
Foals – Spanish Sahara (Mount Kimbie Remix)
Marina & The Diamonds – I Am Not A Robot (Penguin Prison Remix)
Two Door Cinema Club – Undercover Martyn
Chew Lips - Two Hands
Crookers - Transilvania (Feat. Steed Lord)
Congorock - Babylon
Xeno + Oaklander -  Nuit
JJ - Let Go
Boys Noize -Nott
Felix Cartal- Drone
Ou Est Le Swimming Pool -  Dance The Way I feel

Häufig steht man in einem Elektrofachmarkt vor einem überdimensionalen Regal und wird erschlagen von einer Vielzahl an DVD-Neuerscheinungen - doch was lohnt sich und was sollte in euer Regal wandern? Hier unsere Tipps für diese Woche:

- Life on Mars: Gefangen in den 70ern - Season 2 (4 DVDs, VÖ: 8.3.10)
- Alle Anderen (VÖ: 11.3.10)
- Wickie und die starken Männer (VÖ: 11.3.10)
- Chéri (VÖ: 11.3.10)
- Julie & Julia (VÖ: 11.3.10)
- Las Bandidas (VÖ: 12.3.10)
- Zack and Miri make a Porno (VÖ: 12.3.10)

Unser Tipp der Woche: “Alle Anderen“, der letztes Jahr bei der Berlinale mit dem Silbernen Bären für die beste Darstellerin (Birgit Minichmayr) und mit dem Grossen Preis der Jury ausgezeichnet wurde!

BROTHER ALI - Us

7. März 2010

I started rhyming just to be somebody
Found out I already was
Cause can’t nobody be free unless we`re all free
There’s no me and no you
It’s just us…

(Brother Ali – Us)

Auch wenn es eigentlich Bedroomdisco – Indie vs. Elektro heißt, gibt es heute auch mal einen Musiktipp, der in eine etwas andere Richtung geht: und zwar ein Rap-Album.

Auch wenn viele Kritiker den amerikanischen Hip Hop / Rap schon seit vielen Jahren für tot erklären, gibt es immer wieder Künstler wie Kanye West als letztes Beispiel, die beweisen, dass es sich beim Rap um alles andere als eine zuckende Leiche handelt – sondern um ein immer noch kreatives Genre mit Ausnahmekünstlern, die die Grenzen des Rap ständig neu definieren. Einer davon ist Brother Ali, der im Herbst vergangenen Jahres das hochgelobte Album „Us“ herausgebracht hat.

Brother Ali ist zunächst einmal ganz anders, als sein Name vermuten lässt: nämlich weiß, blind – und Albino. In seiner Kindheit mit seinen Eltern von Stadt zu Stadt gezogen und stets aufs Neue wegen seiner körperlichen Besonderheiten von seinen zumeist weißen Mitschülern gehänselt, fühlte er sich schon seit frühester Kindheit, wie er selber sagt, vor allem in Gesellschaft von Schwarzen wohl. Durch seine hauptsächlich farbigen Freunde wurde er in die Hip Hop- und Rap-Kultur eingeweiht und begann, selber zu rappen. Das im letzten Herbst veröffentlichte Album „Us“ ist bereits sein viertes Studioalbum.

„Us“ ist gespickt mit kreativen, souligen Beats, tänzelnden Klavierakkorden, säuselnden E-Gitarren, dem geschmeidigen Sprechgesang Alis und nachdenklichen Lyrics, die von gesellschaftskritischen Gedanken („The Travelers“), über seine Kindheit als das Kind, das immer anders war, in „Slippin Away“ (Mom wasn’t havin that, fuck bein cool / with no discussion, stuck me in a suburb school / Now day and night I’m on a bus full of fools / Who parents didn’t want us ended up in the news…“), bis hin zum Titelsong des Albums reichen, das in einem Wort die Mission des jungen Mannes, der von seinen Fans „Street Preacher“ genannt wird, subsummiert: „Us“. Brother Ali will Gemeinsamkeit, und keine Einsamkeit, und stellt in dem gospelartigen Song fest, dass für ihn, den Blinden, die Menschen eh alle gleich aussehen – und es ja eigentlich auch sind: „I`m blind in the eyes / but I see with my heart“.

In Brother Alis Songs geht es nicht, wie bei vielen Rap-Künstlern die mittlerweile nur noch das fleischgewordene Klischee von Gangster-Rap verkörpern, nur um Frauen, Schießereien oder Respekt, sondern ihm geht es um mehr Verständnis und Toleranz in der Welt. Er will Kritik üben an der Gesellschaft in der er groß geworden ist und die ihn so schlecht behandelt hat, er will Rassismus bekämpfen und auf Missstände aufmerksam machen, er spricht unbequeme Wahrheiten aus und macht das auf eine unnachahmlich lässige Art.

Wie bei so vielen Künstler entstammt auch bei Brother Ali die Musik, die Kunst, aus dem Drang danach, verstanden zu werden, weil man sich lange unverstanden fühlt – aber spätestens mit diesem Album sollte er sich um Zuhörerschaft wirklich keine Sorgen mehr machen müssen.

Brother Ali – Us
VÖ: 25. September 2009 (Rhymesayers)
www.myspace.com/brotherali

Diesmal keine vielen Worte: hier anschauen, hingehen und abfeiern!

Tommy Finke & Band

Mittwoch, 10.03.10 Frankfurt/Main - Ponyhof

The Ettes
Mittwoch, 10.03.10 Frankfurt/Main - Orange Peel

Savoy Grand
Donnerstag, 11.03.10 Karlsruhe - Jubez

Elektroschule: DontCanDJ
Freitag, 12.03.10 Darmstadt - Schlosskeller

Fullgazz DJ-Team
Freitag, 12.03.10 Darmstadt - Centralstation

The Hidden Cameras
Samstag, 13.03.10 Offenbach - Hafen 2

Unser Tipp der Woche:

Hot Chip
Sonntag, 14.03.10 Frankfurt/Main - Mousonturm

Hot Chip - One Life Stand

FESTIVALS 2010

7. März 2010

Sommer, Bier, Musik: geile Kombination! Das kann man schön mit dem Uralt-Radio von Omma aufm Balkon haben oder man fährt auf diverse Festivals und hat wohl die tollste Zeit überhaupt. Wann bekommt man schon mal so viele Bands zu hören und im besten Fall auch zu sehen? Und wer möchte nicht morgens sein Zelt suchen und Bier zum Frühstück trinken? Das und noch einiges mehr wird nicht nur geduldet, sondern eigentlich erwartet von Festival-Besuchern.
Damit ihr wisst für welche Festivals ihr euch frei nehmen müsst und genügend Zeit zum Zelt-Suchen bleibt, hier schon mal ein Überblick:

Play Winter
Ort: Hamburg
Datum: 12.03.2010 - 13.03.2010
Line Up: Bodi Bill, Bonaparte, Boy Omega, Eight Legs, Herpes, I Heart Sharks, Jevana, Joe And Will Ask?, Kavinsky, Kristellar, Late Of The Pier DJs, Love Ravers, Mediengruppe Telekommander, M.O.M.O., Planting The Seed, Popular Damage, Schlachthofbronx, Shitdisco, Tanner, The Sounds, Vierkanttretlager, WhoMadeWho, Zoot Woman

Special: Kurzfilme
www.myspace.com/playwinterfestival

Stereo-Mondo-Festival
Ort: Mannheim
Datum: 20.03.2010
Line Up: Abby, Bodi Bill, Bonaparte, Get Well Soon, Kaki King, The Astronauts, Eye

www.time-warp.de

Time Warp
Ort: Mannheim
Datum: 27.03.2010
Line Up: Arian, Chris Liebing, The Disco Boys, Dubfire, Ellen Allien, Laurent Garnier, Lexy, Loco Dice, Ricardo Villalobos, Sven Väth, Turntablerocker ua.

Weltpremiere der neuen Plastikman Live Show!
www.time-warp.de

Festival Panoramas
Ort: Frankreich - Morlaix
Datum: 01.04.2010 - 04.04.2010
Line Up: 2 Many DJs, B-Real, Don Rimini, Ghinzu, Naive New Beater, Pony Pony Run Run, Renaissance Man, The Bloody Beetroots, Yuksek ua.

www.festivalpanoramas.com

Popsalon
Ort: Osnabrück
Datum: 15.04.2010 - 17.04.2010
Line Up: BeatBeatBeat, Egotronic, Enno bunger, Everything Everything, Findus, Friska Viljor DJs, Hundreds, Katzenjammer, Kissogram, Miss Platnum, Miyagi, Timid Tiger, Turbostaat ua.

www.popsalon-os.de

Leipzig Pop Up
Ort: Leipzig
Datum: 07.05.2010 - 08.05.2010
Line Up: BeatBeatBeat, Jeans Team, John Roberts, Mikroboy, Mohna ua.

www.leipzig-popup.de

Melt! Klub Weekender
Ort: Berlin
Datum: 06.05.2010 - 08.05.2010
Line Up: Delphic, Ivan Smagghe, Konrad Black, LCD Soundsystem, Tiga, Zoot Woman

www.meltbooking.com

Sputnik Spring Break
Ort: Pouch
Datum: 21.05.2010 - 23.05.2010
Line Up: Boris Dlugosch, Boys Noize, Die Fantastischen Vier, Digitalism, Disco Dice, Editors, Ellen Allien, Lexy & K-Paul, Malente, Marek Hemmann, Oliver Koletzki, The Prodigy, Tiefschwarz, Turntablerocker ua.

www.sputnikspringbreak.de

Schlossgrabenfest
Ort: Darmstadt
Datum: 27.05.2010 - 30.05.2010
Line Up: Noch nicht bekannt!

Eintritt frei!
www.schlossgrabenfest.de

Pinkpop
Ort: Niederlande - Landgraaf
Datum: 28.05.2010 - 30.05.2010
Line Up: 2 Many DJs, Editors, Florence And The Machine, Gogol Bordello, Gossip, Kasabian, Kate Nash, Pixies, Rammstein, The Prodigy, The Temper Trapm Yeasayer ua.

www.pinkpop.nl

Immergut
Ort: Neustrelitz
Datum: 28.05.2010 - 29.05.2010
Line Up: An Horse, Bonaparte, Efterklang, Mediengrupe Telekommander, Talking To Turtles, Tokyo Police Club ua.

www.immergutrocken.de

Melt!-Picknick
Ort: Gräfenhainichen - Ferropolis
Datum: 30.05.2010
Line Up: Fritz Kalkbrenner, Fritz Zaudre, Markus Welby, Paul Kalkbrenner, Robag Wruhme, Sascha Funke

www.meltbooking.com

Urban Art Forms
Ort: Österreich - Wiesen
Datum: 03.06.2010 - 06.06.2010
Line Up: Boys Noize, Buraka Som Sistema, Carl Craig, David Guetta, Digitalism, Moonbootica, Popular Damage, Sèbastien Lèger, Sven Väth, The Japanese Popstars ua.

www.uaf-festival.com

Sónar
Ort: Spanien - Barcelona
Datum: 17.06.2010 - 19.06.2010
Line Up: 2ManyDJs, Air, Booka Shade, Dizzee Rascal, Hot Chip, LCD Soundsystem, The Chemical Brothers ua.

http://2010.sonar.es

Southside
Ort: Neuhausen Ob Eck
Datum: 18.06.2010 - 20.06.2010
Line Up: Archive, Beatsteaks, Boys Noize, Does It Offend You Yeah, Florence And The Machine, Frittenbude, Jack Johnson, La Roux, LCD Soundsystem, Mando Diao, Massice Attack, Moneybrother, Phoenix, Shout Out Louds, Tegan And Sara, The Strokes, The Temper Trap, The XX, Two Door Cinema Club, White Lies ua.

www.southside.de

Hurricane
Ort: Scheeßel
Datum: 18.06.2010 - 20.06.2010
Line Up: Archive, Beatsteaks, Boys Noize, Does It Offend You Yeah, Florence And The Machine, Frittenbude, Jack Johnson, La Roux, LCD Soundsystem, Mando Diao, Massice Attack, Moneybrother, Phoenix, Shout Out Louds, Tegan And Sara, The Strokes, The Temper Trap, The XX, Two Door Cinema Club, White Lies ua.

www.hurricane.de

T-Mobile Inmusic
Ort: Kroatien - Zagreb
Datum: 22.06.2010 - 23.06.2010
Line Up: Broken Social Scene, Flogging Molly, LCD Soundsystem, Massive Attack, Rise Against, !!! (Chk Chk Chk)

www.t-mobileinmusicfestival.com

℅ pop
Ort: Köln
Datum: 23.06.2010 - 28.06.2010
Line Up: Noch nicht bekannt

www.c-o-pop.de

Roskilde
Ort: Dänemark - Roskilde
Datum: 01.07.2010 - 04.07.2010
Line Up: Alice In Chains, Efterklang, Electrojuice, Florence And The Machine, FM Belfast, Jack Johnson, Japandroids, Muse, Nephew, Pavement, Robyn, Them Crooked Vultures, The Kissaway Trail, The Temper Trap ua.

www.roskilde-festival.dk

Exit
Ort: Serbien - Novi Sad
Datum: 08.07.2010 - 11.07.2010
Line Up: Boys Noize, Busy P., Crookers, Crystal Castles, Does It Offend You Yeah, Erol Alkan, SebastiAn, Moderat, Röyksopp ua.

www.eng.exitfest.org

La Pampa
Ort: Hagenwerder
Datum: 09.07.2010 - 11.07.2010
Line Up: Bratze, Lonski & Classen, Yucca ua

www.lapampafestival.de

Phono Pop
Ort: Rüsselsheim
Datum: 09.07.2010 - 10.07.2010
Line Up: Jochen Distelmeyer ua

www.phono-pop.de

Benicàssism
Ort: Spanien - Benicàssim
Datum: 15.07.2010 - 18.07.2010
Line Up: Dizzee Rascal, Kasabian, Klaxons, The Courteeners, The Prodigy, Vampire Weekend ua

www.fiberfib.com

Melt!
Ort: Gräfenhainichen - Ferropolis
Datum: 16.07.2010 - 18.07.2010
Line Up: A-Trak, An Horse, Ben Klock, Blood Red Shoes, Bratze, Chromeo, Crookers, Ellen Allien, Fake Blood, Foals, Four Tet, Get Well Soon, Massive Attack, Modeselektor feat. Bonaparte, Oliver Koletzki, Pantha Du Prince, Popof, Sascha Funke, Sinden, The Wombats, The XX, Tocotronic, Two Door Cinema Club, WhoMadeWho

www.meltfestival.de

Sonnenrot
Ort: Eching
Datum: 16.07.2010 - 17.07.2010
Line Up: An Horse, Flogging Molly, Kilians, Maximo Park ua

www.sonnenrot.com

Appletree Garden
Ort: Diepholz
Datum: 23.07.2010 - 24.07.2010
Line Up: Noch nicht bekannt

www.appletreegarden.de

Omas Teich
Ort: Großefehn
Datum: 30.07.2010 - 31.07.2010
Line Up: BeatBeatBeat, Frittenbude, Jupiter Jones, Long Distance Calling, Supershirt ua.

www.omas-teich.de

Trebur-Openair
Ort: Trebur
Datum: 31.07.2010 - 02.08.2010
Line Up: Ill Nino, Therapy?, Jupiter Jones, She’s All That, Phono Pop DJ-Team ua.

www.treburopenair.de

SonneMondSterne
Ort: Saalburg
Datum: 06.08.2010 - 08.08.2010
Line Up: Boys Noize, David Guetta, Ellen Allien, Faithless, Kruder & Dorfmeister, Miss Kottin, Moderat, Oliver Koletzki, Sven Väth, Tiefschwarz, Turntablerocker ua

www.sonnemondsterne.de

Lokpop
Ort: Osnabrück
Datum: 07.08.2010
Line Up: Noch nicht bekannt

www.lokpop.de

Øya
Ort: Norwegen - Oslo
Datum: 10.08.2010 - 14.08.2010
Line Up: Casiokids, La Roux, LCD Soundsystem, Major Lazer, Marina And The Diamonds, M.I.A., Paul Weller, Surfer Blood, The Gaslight Anthem, The XX ua

www.oyafestivalen.com

Haldern Pop
Ort: Rees-Haldern
Datum: 12.08.2010 - 14.08.2010
Line Up: Noch nicht bekannt

www.haldern-pop.de

Way Out West
Ort: Schweden - Göteborg
Datum: 12.08.2010 - 14.08.2010
Line Up: La Roux, LCD Soundsystem, Local Natives, marina And The Diamonds, M.I.A. The XX ua

www.wayoutwest.se

Dockville
Ort: Hamburg
Datum: 13.08.2010 - 15.08.2010
Line Up: Dead Kids, Ezra Bang & Hot Machine, Graphic, Slime ua

www.dockville.de

Pukkelpop
Ort: Belgien - Hasselt
Datum: 19.08.2010 - 21.08.2010
Line Up: Noch nicht bekannt

www.pukkelpop.be

Bootboohook
Ort: Hannover
Datum: 20.08.2010 - 21.08.2010
Line Up: Anajo, Station 17, Superpunk, The Notwist

www.bootboohook.com

V-Festival
Ort: Großbritannien - Chelmsford
Datum: 21.08.2010 - 22.08.2010
Line Up: David Guetta, Editors, Faithless, Florence And The Machine, Goldfrapp, Kasabian, Kate Nash, Kings Of Leon, La Roux, Passion Pit, Stereophonics, The Kooks, The Prodigy, The Temper Trap, White Lies ua

www.vfestival.com

Popkomm
Ort: Berlin
Datum: 08.09.2010 - 10.09.2010
Line Up: Noch nicht bekannt

www.popkomm.de

Bestival
Ort: Großbritannien - Newport
Datum: 09.09.2010 - 12.09.2010
Line Up: Alex Metric, Delphic, Everything Everything, Fever Ray, French Horn Rebellion, Hot Chip, Mumford & Sons, Simian Mobile Disco, The Antlers, The Japanese Popstars, The XX, Vitalic ua

www.bestival.net

Berlin Festival
Ort: Berlin
Datum: 10.09.2010 - 11.09.2010
Line Up: Noch nicht bekannt

www.berlinfestival.de

Reeperbahn-Festival
Ort: Hamburg
Datum: 23.09.2010 - 25.09.2010
Line Up: Noch nicht bekannt

www.reeperbahnfestival.com

Amsterdam Dance Event
Ort: Niederlande - Amsterdam
Datum: 22.10.2010 - 23.10.2010
Line Up: Noch nicht bekannt

www.amsterdam-dance-event.nl